Zubin Mehta wurde in Bombay geboren und erhielt von seinem Vater Mehli Mehta, dem Gründer des Bombay Symphony Orchestra, seine erste musikalische Ausbildung. Nach zwei Semestern Medizinstudium konzentrierte er sich ganz auf die Musik und absolvierte an der Wiener Musikakademie bei Hans Swarowsky eine Dirigentenausbildung. Er gewann den Internationalen Dirigentenwettbewerb von Liverpool und war Preisträger der Akademie in Tanglewood.

Zubin Mehta, hochgeehrter und geschätzter ehemaliger Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, kehrt an seine Wirkungsstätte zurück und eröffnet im Jubiläumsjahr des Bayerischen Staatsorchesters die Reihe von Konzerten mit den Vorgängern des amtierenden musikalischen Chefs. Im Zentrum des 4. Akademiekonzerts steht Anton Bruckners siebte Symphonie.

Außerdem begleitet Zubin Mehta die phänomenale Geigerin Vilde Frang, die Felix Mendelssohn Bartholdys e-Moll-Konzert mitbringt, und wird eine Auftragskomposition eines mit der Bayerischen Staatsoper eng verbundenen Komponisten uraufführen: Minas Borboudakis schreibt dem Staatsorchester ein neues Stück auf den Leib.
6. und 7. Februar 2023

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