Die Kulturstadt Aschaffenburg ist die Stadt der Schlösser, Parks und Museen. Auf kurzen Wegen kann der Besucher die wechselvolle Geschichte der Stadt erfühlen und erleben. Vielfältige Einkaufsangebote, Erholung am und auf dem Main, die hohe Kneipendichte und die Gastfreundlichkeit der Einheimischen sorgen bei Gästen aus aller Welt für Wohlbefinden. Aschaffenburg ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert – im Frühling zur berühmten Magnolienblüte, im Sommer in das einzigartige Pompejanum, im Herbst in den ältesten englischen Landschaftspark Bayerns, im Winter zu Cranach, Grünewald, Kirchner & Schad: Auf kurzen Wegen kann der Besucher Aschaffenburgs verschiedene Seiten zu Fuß kennenlernen. Vom Schloss Johannisburg bis zum Rathaus finden sich verwinkelte enge Gassen, in denen sich hübsche kleine Fachwerkhäuser mit urigen Kneipen und Restaurants abwechseln.

Schloss Johannisburg und der Schlossgarten
Das Schloss aus rotem Sandstein gehört zu den bedeutendsten und schönsten Bauten der deutschen Spätrenaissance. Einmalig sind die Schlosskirche mit Renaissancealtar, Kanzel und Portalskulpturen von Hans Juncker, die kurfürstlichen Wohnräume, die weltweit größte Sammlung aus Kork angefertigter Architekturmodelle, die Staatsgemäldegalerie mit Werken von Lucas Cranach d. Ä. und das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg mit Kunstwerken und historischen Zeugnissen aus sechs Jahrhunderten.
Zwischen Schloss Johannisburg und Pompejanum liegt ein sehr abwechslungsreicher Park mit einem reizvollen Laubengang über der mittelalterlichen Stadtmauer, dem klassizistischen Frühstückstempel und einem Teil des ehemaligen Stadtgrabens, der im 18. Jh. von Friedrich Ludwig Sckell gestaltet wurde. Um das Pompejanum befindet sich eine mediterran anmutende, Mitte des 19. Jhs. entstandene Gartenpartie mit Feigen, Araukarien, Mandelbäumen, Wein, Säulenpappeln und Kiefern.

Pompejanum
Der weltweit einmalige Nachbau einer römischen Villa in Pompeji wurde auf Veranlassung König Ludwig I., angeregt von den Ausgrabungen in Pompeji, errichtet. Der Architekt Friedrich von Gärtner versäumte bei der Gestaltung des Atriums und der Innenräume mit der prachtvollen Ausmalung und den Mosaikfußböden keine Details, um Kunstliebhabern ein ideales Nachbild zum Studium der antiken Kultur zu gewähren. Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, ist es nach mehreren Restaurierungsphasen seit 1994 wieder geöffnet und wird bereichert durch originale römische Kunstwerke aus den Beständen der Staatlichen Antikensammlungen und der Glyptothek.

Stiftsbasilika St. Peter und Alexander
Als einzige Kirche weltweit dem Heiligen Petrus und Alexander geweiht, geht die Gründung des Stifts auf Herzog Liudolf von Schwaben im 10. Jh. zurück. 982 kam Aschaffenburg – und damit das Stift – an Mainz und es entwickelte sich Kirche und Stiftskolleg zum prägenden Faktor für die bevorzugte Residenzstadt der Mainzer Erzbischöfe. 1821 kam das Stift zum Bistum Würzburg. Zur 1000-Jahr-Feier im Jahre 1958 erhob Papst Pius XII. das Gotteshaus zur Basilika, der einzig päpstlichen Basilika im Bistum Würzburg. Die Stiftsbasilika ist reich ausgestattet mit kunstgeschichtlich herausragenden Werken, darunter das ottonische Kruzifix aus dem 10. Jh., Grünewalds „Beweinung Christi“, dem Maria-Schnee-Altar und dem einzigartigen romanischen Kreuzgang.

Das Stiftsmuseum
Die mittelalterliche Schatzkammer des Museums beherbergt eine der großartigsten Sammlungen von Goldschmiedearbeiten und liturgischen Gegenständen. Objekte aus Silber, Bergkristall und Gold sowie kostbare Buchmalereien sind hier zu sehen. Der Stiftsschatz St. Peter und Alexander umfasst alle Gattungen mittelalterlicher Kirchenkunst, damals herausragende Beispiele für Schatzkunst, Buchmalerei, Textilkunst und Tafelmalerei. Im Zentrum der Ausstellung steht der berühmte Magdalenen-Altar von Lucas Cranach d. Ä. und seiner Werkstatt.

Kunsthalle Jesuitenkirche
Die profanierte ehemalige Kirche der Aschaffenburger Jesuitenniederlassung (1619–1621 errichtet und im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt) bietet mit ihren aufwändigen Stuckelementen ein eindrucksvolles Ambiente für viermal jährlich wechselnde Kunstausstellungen von Weltrang. In Erweiterung der Kunsthalle wird im Christian-Schad-Museum die weltweit größte Sammlung von Werken des Künstlers der Neuen Sachlichkeit zu sehen sein.

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