Mit einem festlichen Neujahrskonzert begrüßen die Tiroler Festspiele Erl am 1. Januar 2027 das neue Jahr. Im Festspielhaus erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Orchesterwerken, schwungvollen Tänzen und virtuosen Violinkompositionen. Unter der musikalischen Leitung von Beomseok Yi musiziert das Orchester der Tiroler Festspiele Erl gemeinsam mit dem italienischen Geiger Giuseppe Gibboni, der zu den vielversprechenden Solisten seiner Generation zählt.
Den Auftakt bildet Franz von Suppès Ouvertüre zur Operette „Leichte Kavallerie“, die mit ihren markanten Fanfaren und temperamentvollen Rhythmen zu den beliebtesten Werken der österreichischen Unterhaltungsmusik gehört. Mit der Polka „Ohne Sorgen“ von Josef Strauß, der „Fledermaus-Quadrille“ von Johann Strauß Sohn und dem Walzer „Dynamiden“ stehen weitere musikalische Höhepunkte aus der Wiener Tradition auf dem Programm.
Einen besonderen Schwerpunkt bilden die virtuosen Werke für Violine und Orchester. Giuseppe Gibboni interpretiert unter anderem Camille Saint-Saëns’ „Introduction et rondo capriccioso“, Fritz Kreislers „Liebesfreud“ und „Caprice Viennois“ sowie Jules Massenets berühmte „Méditation“ aus der Oper „Thaïs“. Mit Pablo de Sarasates „Carmen-Fantasie“ erwartet das Publikum schließlich ein besonders anspruchsvolles Bravourstück, das die technischen und musikalischen Möglichkeiten der Violine eindrucksvoll zur Geltung bringt.
Giuseppe Gibboni gewann 2021 den renommierten Internationalen Paganini-Violinwettbewerb und hat sich seither als international gefragter Solist etabliert. Am Dirigentenpult steht Beomseok Yi, der den Tiroler Festspielen Erl seit vielen Jahren verbunden ist und als Kapellmeister zahlreiche Opern- und Konzertproduktionen geleitet hat. Gemeinsam mit dem Festspielorchester gestaltet er einen Jahresauftakt, der musikalische Eleganz, festliche Stimmung und solistische Virtuosität miteinander verbindet.
1. Januar 2027






