Mit Nikolai Rimski-Korsakows „Scheherazade“ und Beethovens Tripelkonzert präsentiert das Berner Symphonieorchester am 3. und 4. Dezember 2026 zwei Meisterwerke der Orchesterliteratur. Chefdirigent Krzysztof Urbański begrüßt drei international renommierte Solisten.

Im Mittelpunkt des ersten Konzertteils steht Ludwig van Beethovens Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester in C-Dur op. 56. Das sogenannte Tripelkonzert entstand zwischen 1803 und 1804 und nimmt durch seine ungewöhnliche Besetzung eine Sonderstellung im klassischen Konzertrepertoire ein. Anders als in einem traditionellen Solokonzert treten hier drei Instrumente in einen gleichberechtigten musikalischen Dialog. Virtuose Passagen wechseln mit kammermusikalischen Momenten, während das Orchester die unterschiedlichen Klangfarben miteinander verbindet.

Für die Aufführung in Bern vereinen sich drei herausragende Persönlichkeiten der internationalen Musikszene: Der französische Geiger Renaud Capuçon, der Cellist Edgar Moreau und die Pianistin Hélène Mercier übernehmen die anspruchsvollen Solopartien. Ihre unterschiedlichen musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten eröffnen einen vielschichtigen Zugang zu Beethovens Komposition und lassen das besondere Zusammenspiel der drei Instrumente unmittelbar erlebbar werden.

Mit Nikolai Rimski-Korsakows sinfonischer Suite „Scheherazade“ op. 35 folgt eine musikalische Reise in die Welt der Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht. Die 1888 entstandene Komposition ist von der orientalischen Märchensammlung inspiriert und entfaltet eine außergewöhnliche Vielfalt an Orchesterfarben. Wiederkehrende musikalische Motive verbinden die einzelnen Sätze, während virtuose Instrumentalpassagen und dramatische Klangsteigerungen die unterschiedlichen Abenteuer musikalisch nachzeichnen.

Besonders die solistische Violine übernimmt innerhalb der Suite eine zentrale Rolle und verkörpert die Stimme der Erzählerin Scheherazade. Unter der Leitung von Krzysztof Urbański entfaltet das Berner Symphonieorchester die ganze klangliche Pracht dieser Komposition. Gemeinsam mit Beethovens Tripelkonzert entsteht ein abwechslungsreicher Abend zwischen klassischer Eleganz und fantasievoller musikalischer Erzählkunst.
3. und 4. Dezember 2026

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