Wenn Besucherinnen und Besucher selbst zu Erzählerinnen und Erzählern werden Besonders ungewöhnlich ist die ab 1. Oktober 2026 gezeigte Ausstellung „ECHO“. Gemeinsam mit dem Heilpädagogischen Zentrum des Fürstentums Liechtenstein hat das LandesMuseum Menschen mit Behinderung eingeladen, die eigene Sammlung aus einer persönlichen Perspektive zu betrachten.
Ausgewählte Objekte der Dauerausstellung werden dabei zum Ausgangspunkt für eigene künstlerische Arbeiten. Die entstandenen Werke werden direkt neben den jeweiligen Museumsobjekten präsentiert. Es entsteht eine Ausstellung in der Ausstellung – ein Echo auf Geschichte, Gegenstände und Geschichten, die bereits im Museum vorhanden sind.

„ECHO”: „Uhu 2“, Noah Büchel, Foto Sara Mehadžić
Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Was passiert, wenn man einem historischen Objekt nicht nur Informationen entnimmt, sondern ihm mit eigenen Formen, Farben und Gedanken antwortet? Aus Geschichte entstehen so neue Geschichten. Bekanntes erscheint plötzlich anders, weil ein anderer Blick darauf fällt. Gleichzeitig stellt „ECHO“ die Frage nach Barrierefreiheit neu. Nicht nur im Sinne eines zugänglichen Gebäudes, sondern als Möglichkeit zur tatsächlichen Teilhabe, Begegnung und Mitgestaltung.
1. Oktober 2026 bis 14.Februar 2027
www.landesmuseum.li

„ECHO”: „Kreuzotter“, Pirmin Kranz, Foto Sara Mehadžić
















