Das Luzerner Sinfonieorchester entführt am 17. und 18. Februar 2027 in die Welt musikalischer Bilder und fantastischer Geschichten. Mit Gautier Capuçon am Violoncello und Aurel Dawidiuk am Dirigentenpult treffen Filmmusik und große Orchestertradition aufeinander.

Im Mittelpunkt des ersten Konzertteils steht das Cellokonzert des amerikanischen Komponisten Danny Elfman. International bekannt wurde Elfman vor allem durch seine Filmmusiken zu Produktionen wie „Batman“ und „Spider-Man“ sowie durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Regisseur Tim Burton. Auch sein Cellokonzert zeichnet sich durch eine ausgeprägte dramatische Gestaltung und eine farbenreiche Orchestrierung aus. Ausdrucksstarke melodische Linien wechseln mit rhythmisch intensiven Passagen und lassen eine Klangwelt entstehen, die immer wieder an filmische Erzählungen erinnert.

Den Solopart übernimmt der französische Cellist Gautier Capuçon, der zu den international führenden Vertretern seines Instruments zählt. Seine musikalische Laufbahn ist von einer intensiven Beschäftigung mit dem klassischen Konzertrepertoire ebenso geprägt wie von der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten. Elfmans Werk bietet ihm die Gelegenheit, die vielfältigen klanglichen und expressiven Möglichkeiten des Violoncellos in einem modernen sinfonischen Kontext zu entfalten.

Mit Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ folgt eines der bekanntesten Beispiele musikalischer Bilderzählung. Der russische Komponist ließ sich von Zeichnungen und Gemälden seines verstorbenen Freundes Viktor Hartmann inspirieren. Die einzelnen Sätze führen durch eine imaginäre Ausstellung und begegnen dabei unterschiedlichsten Figuren und Szenen: einem geheimnisvollen Schloss, spielenden Kindern, den Katakomben und schließlich dem monumentalen großen Tor von Kiew. In der berühmten Orchesterfassung von Maurice Ravel entfaltet das ursprünglich für Klavier komponierte Werk eine außergewöhnliche Vielfalt an Klangfarben.

Unter der Leitung von Aurel Dawidiuk verbindet das Luzerner Sinfonieorchester zwei Kompositionen, die auf unterschiedliche Weise von der Kraft musikalischer Vorstellungskraft leben. Der Konzertabend zeigt, wie sich Geschichten und Bilder auch ohne Worte in eindrucksvolle Klanglandschaften verwandeln lassen.
17. und 18. Februar 2027

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