Mit Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“ stimmt das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich am 5. und 6. Dezember 2026 auf die Adventzeit ein. Unter der Leitung von Giovanni Antonini erklingen im Auditorium Grafenegg die ersten drei Kantaten des berühmten Werkes.
Bach komponierte sein Weihnachtsoratorium BWV 248 für die Weihnachtszeit 1734/35 in Leipzig. Die sechs Kantaten waren ursprünglich für verschiedene Gottesdienste zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag und dem Dreikönigsfest vorgesehen. Heute gehört das Werk zu den bedeutendsten geistlichen Kompositionen des Barocks und ist fester Bestandteil des internationalen Konzertrepertoires.
Die ersten drei Kantaten erzählen von der Geburt Jesu, der Verkündigung an die Hirten und deren Besuch an der Krippe. Feierliche Chöre, ausdrucksstarke Arien und vertraute Choräle verbinden sich zu einer musikalischen Erzählung zwischen jubelnder Festlichkeit und stiller Andacht. Besonders der eröffnende Chor „Jauchzet, frohlocket“ zählt zu den bekanntesten Momenten des gesamten Werkes und vermittelt mit Pauken und Trompeten eine außergewöhnliche musikalische Strahlkraft.
Für die Aufführung vereinen sich das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich und der Arnold Schoenberg Chor unter der Leitung des italienischen Dirigenten Giovanni Antonini. Als Solisten wirken Nikola Hillebrand (Sopran), Patricia Nolz (Mezzosopran), Patrick Grahl (Tenor) und Andrè Schuen (Bariton) mit. Antonini gehört zu den international renommierten Spezialisten für historisch informierte Aufführungspraxis und widmet sich seit Jahrzehnten der Interpretation barocker und klassischer Musik.
Im Auditorium Grafenegg entfaltet Bachs Weihnachtsoratorium damit seine ganze musikalische Vielfalt. Die Verbindung aus großem Chor, Orchester und Solistenensemble macht die Aufführung zu einem festlichen Höhepunkt der Konzertreihe „Jahreszeitenklänge“.
5. und 6. Dezember 2026






