Mit Anne-Sophie Mutter begrüßen die Münchner Philharmoniker am 3. und 4. Februar 2027 eine der bedeutendsten Geigerinnen unserer Zeit. Unter der Leitung von Lahav Shani erklingen Johannes Brahms’ Violinkonzert und Franz Schuberts große C-Dur-Sinfonie.
Anne-Sophie Mutter zählt seit mehr als fünf Jahrzehnten zu den prägenden Persönlichkeiten der internationalen Klassikszene. Bereits als Jugendliche wurde sie von Herbert von Karajan gefördert und begann eine außergewöhnliche internationale Karriere. Ihre Interpretationen zeichnen sich durch technische Brillanz, intensive musikalische Gestaltung und eine besondere Ausdruckskraft aus. Neben den großen Werken des klassischen und romantischen Repertoires setzt sie sich seit vielen Jahren für zeitgenössische Musik ein und hat zahlreiche Kompositionen zur Uraufführung gebracht.
Im Mittelpunkt des ersten Konzertteils steht Johannes Brahms’ Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 77. Das 1878 entstandene Werk gehört zu den bedeutendsten Violinkonzerten der Romantik und wurde für den Geiger Joseph Joachim komponiert. Brahms verbindet darin virtuose Anforderungen mit einer außergewöhnlich engen musikalischen Beziehung zwischen Soloinstrument und Orchester. Besonders der weitgespannte erste Satz und das lyrische Adagio zeigen die sinfonische Dimension der Komposition, während das temperamentvolle Finale von ungarisch inspirierten Rhythmen geprägt ist.
Nach der Pause erklingt Franz Schuberts Sinfonie Nr. 8 in C-Dur D 944, die sogenannte „Große“. Die Komposition entstand in Schuberts letzten Lebensjahren und zählt zu seinen bedeutendsten Orchesterwerken. Ihre ausgedehnten musikalischen Entwicklungen, weitgespannten Melodien und rhythmische Energie weisen bereits auf die großen Sinfonien der Romantik voraus. Besonders die charakteristischen Hornsignale des Beginns und das kraftvolle Finale verleihen dem Werk seinen unverwechselbaren Charakter.
Am Dirigentenpult steht Lahav Shani, der als international gefragter Dirigent und Pianist mit führenden Orchestern zusammenarbeitet. Gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter und den Münchner Philharmonikern gestaltet er einen Konzertabend, der zwei herausragende Meisterwerke der romantischen Musikliteratur miteinander verbindet.
3. und 4. Februar 2027

