Mit Ludwig van Beethovens neunter Sinfonie eröffnet das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Markus Poschner am 1. und 2. Januar 2027 das neue Konzertjahr im Brucknerhaus Linz. Im Mittelpunkt steht eines der bedeutendsten Werke der Musikgeschichte, das mit seiner Botschaft von Freiheit, Brüderlichkeit und Menschlichkeit bis heute nichts von seiner Strahlkraft verloren hat. Zugleich bildet das Konzert einen festlichen Auftakt zum Beethoven-Jahr 2027, in dem sich der Todestag des Komponisten zum 200. Mal jährt.
Beethoven vollendete seine Sinfonie Nr. 9 in d-Moll op. 125 im Jahr 1824. Das Werk sprengte die bis dahin geltenden Grenzen der sinfonischen Form, insbesondere durch die Einbindung von Gesangssolisten und Chor im letzten Satz. Mit Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ schuf Beethoven ein musikalisches Symbol für die Hoffnung auf eine geeinte Menschheit. Die berühmte Melodie entwickelte sich weit über den Konzertsaal hinaus zu einem Sinnbild europäischer Verständigung.
Die vier Sätze führen von dramatischer Spannung und rhythmischer Energie über ein inniges Adagio bis zum monumentalen Chorfinale. Besonders eindrucksvoll ist der musikalische Weg zur abschließenden Freudenhymne, in der sich Orchester, Solisten und Chor zu einer machtvollen gemeinsamen Aussage verbinden. Die neunte Sinfonie zählt damit nicht nur zu den Höhepunkten von Beethovens Schaffen, sondern markiert zugleich einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der europäischen Musik.
Unter Markus Poschner musiziert das Bruckner Orchester Linz gemeinsam mit dem Hard-Chor und dem Linzer Jeunesse Chor. Als Solisten sind Susanne Bernhard (Sopran), Katrin Wundsam (Mezzosopran), Sebastian Kohlhepp (Tenor) und Rafael Fingerlos (Bariton) zu erleben. Die Aufführungen sind Teil eines umfassenden Beethoven-Zyklus, mit dem sich das Orchester und das Brucknerhaus dem sinfonischen Gesamtwerk des Komponisten widmen.
1. und 2. Januar 2027






