Mit einem bewusst leichten, offenen Zugang zur Musik laden die Dresdner Musikfestspiele 2026 zu einem facettenreichen Festival ein, das klassische Tradition mit neuen Impulsen verbindet.

Von Mitte Mai bis Mitte Juni verwandelt sich Dresden in einen musikalischen Begegnungsraum, in dem sich Klassik, Jazz, Crossover und performative Formate zu einem vielschichtigen Festivalerlebnis verbinden. Unter dem Motto „Leichtigkeit des Seins“ setzt Intendant Jan Vogler auf ein Programm, das bewusst zwischen künstlerischer Exzellenz und spielerischer Offenheit balanciert und dabei unterschiedlichste Genres zusammenführt.

Große Orchester und internationale Spitzenkünstler prägen das Programm ebenso wie außergewöhnliche Projekte: So trifft die Dresdner Philharmonie unter Tabita Berglund zur Eröffnung auf Schauspieler Olaf Schubert, während das London Philharmonic Orchestra unter Edward Gardner mit einem Schwerpunkt auf Edward Elgar zu erleben ist. Mit den „Wagner Cycles“ setzen das Dresdner Festspielorchester und Concerto Köln unter Kent Nagano einen markanten Akzent im sinfonischen Bereich.

Igor Levit © Felix Broede/Sony Classical

Igor Levit © Felix Broede/Sony Classical

Zugleich erweitert das Festival seinen Horizont deutlich: Reihen wie „Cellomania“ mit internationalen Cellisten oder die „Late Night Baroque“ eröffnen neue Perspektiven auf klassische Musik. Künstler wie Martha Argerich, Igor Levit oder Alisa Weilerstein stehen neben Formaten, die Film, Literatur und Performance einbeziehen. Auch außergewöhnliche Begegnungen – etwa mit Bill Murray, der gemeinsam mit Jan Vogler, Mira Wang und Vanessa Perez literarisch-musikalische Programme gestaltet – prägen das Festivalprofil.

Insgesamt entsteht so ein dichtes Programm aus über 60 Veranstaltungen, das die Idee der „Leichtigkeit“ nicht als oberflächliche Stimmung versteht, sondern als künstlerisches Prinzip: Musik wird hier zum verbindenden Element, das unterschiedliche Ausdrucksformen zusammenführt und den Konzertsaal als offenen Erlebnisraum neu denkt.
14. Mai bis 14. Juni 2026

www.musikfestspiele.com