Mit Ludwig van Beethovens neunter Sinfonie präsentiert das Sinfonieorchester St. Gallen am 11. und 12. März 2027 eines der bedeutendsten Werke der Musikgeschichte. Cornelius Meister dirigiert das monumentale Werk mit großem Chor und vier Gesangssolisten.

Beethovens Sinfonie Nr. 9 in d-Moll op. 125 wurde 1824 in Wien uraufgeführt und markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der sinfonischen Musik. Erstmals integrierte Beethoven in einer seiner Sinfonien menschliche Stimmen und schuf damit eine neue Verbindung zwischen Instrumentalmusik und vokalem Ausdruck. Besonders der abschließende Satz mit Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ entwickelte sich zu einem weltweit bekannten musikalischen Symbol für Gemeinschaft und Menschlichkeit.

Die ersten drei Sätze entfalten eine außergewöhnliche musikalische Spannweite. Auf den dramatischen Beginn folgt ein rhythmisch energiegeladenes Scherzo, bevor das weitgespannte Adagio eine Atmosphäre tiefer Ruhe und Innerlichkeit schafft. Im Finale führt Beethoven die musikalischen Gedanken schließlich zu einem überwältigenden Höhepunkt. Mit dem Einsatz der Solisten und des Chores erhält die Sinfonie eine zusätzliche Dimension, in der sich musikalische Gestaltung und humanistische Botschaft miteinander verbinden.

Am Dirigentenpult steht Cornelius Meister, der international für seine Interpretationen des klassischen und romantischen Repertoires bekannt ist. Gemeinsam mit dem Sinfonieorchester St. Gallen gestaltet er eine Aufführung, die den monumentalen Charakter des Werkes ebenso wie seine musikalischen Feinheiten in den Mittelpunkt stellt.

Für die vokalen Partien sind Sylvia D’Eramo (Sopran), Jennifer Panara (Alt), Dafydd Jones (Tenor) und Jonas Jud (Bass) angekündigt. Hinzu kommen der Bach-Chor St. Gallen und der Chor des Theaters St. Gallen. Das Zusammenwirken von Orchester, Solisten und Chören verleiht Beethovens musikalischer Vision eine eindrucksvolle Ausdruckskraft und macht die Aufführung zu einem Höhepunkt der Konzertsaison.
11. und 12. März 2027

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