Zwischen Baden-Württemberg und Bayern wächst entlang der Donau eine Kulturszene, die bewusst anders sein will. Ulm und Neu-Ulm verbinden Geschichte, Gegenwart und kreative Vielfalt zu einem Erlebnis, das überrascht.
Die beiden Städte auf gegenüberliegenden Donauseiten zeigen, wie facettenreich Kultur sein kann. Museen und Ausstellungen spannen den Bogen von den frühesten Zeugnissen menschlicher Kunst bis hin zu Designklassikern und moderner Gegenwartskunst. Hier begegnet man dem berühmten Löwenmenschen ebenso wie innovativen Ideen aus Architektur, Gestaltung und zeitgenössischer Kultur.
Auch auf den Bühnen der Stadt wird Experimentierfreude großgeschrieben. Schauspiel, Musik und Tanz sorgen für Abende, die unterhalten, herausfordern und neue Perspektiven eröffnen. Besonders in den Sommermonaten verwandeln sich Plätze, Innenhöfe und historische Anlagen in lebendige Open-Air-Spielstätten. Das Donaufest bringt Literatur, Konzerte, Kulinarik und Kunst zusammen, während die mächtige Bundesfestung und der Münsterplatz mit dem höchsten Kirchturm Deutschlands eindrucksvolle Kulissen für Veranstaltungen schaffen.

Bibliothekssaal Wiblingen © Tobias Rocholl
Ulm und Neu-Ulm verstehen sich dabei nicht als klassische Kulturmetropole – gerade das macht ihren Reiz aus. Zwischen Donauufer, Theaterparkett und urbanem Leben entsteht eine offene Atmosphäre, in der unterschiedlichste Eindrücke aufeinandertreffen. Wer die Zweilandstadt besucht, entdeckt Kultur nicht nur in Museen und Konzertsälen, sondern im gesamten Stadtbild.





