Mit dem 1. Sinfoniekonzert der Saison kehrt Marc Albrecht ans Pult der Staatskapelle Weimar zurück und eröffnet das Konzertjahr mit einem Programm zwischen dramatischer Bildkraft und sinfonischer Weite.
Zum Auftakt der neuen Saison präsentiert die Staatskapelle Weimar in der Weimarhalle ein Konzert, das musikalische Erzählkraft und klangliche Intensität miteinander verbindet. Unter der Leitung von Marc Albrecht entfaltet sich mit César Francks sinfonischer Dichtung „Le Chasseur maudit“ ein ebenso düsteres wie faszinierendes Klanggemälde. Zwischen Jagdtrieb, Verfolgung und Verdammnis entsteht eine Musik von großer Dramatik, die mit farbenreicher Orchestrierung und expressiver Energie unmittelbar wirkt.
Im Kontrast dazu steht Anton Bruckners Sinfonie Nr. 4, die sogenannte „Romantische“. Mit ihren weit gespannten Klanglandschaften, geheimnisvollen Hornrufen und majestätischen Steigerungen entfaltet sie eine Atmosphäre, die zwischen Naturbild, innerer Einkehr und spiritueller Tiefe oszilliert. Bruckners Musik öffnet dabei einen Raum, der weniger erzählt als vielmehr Stimmungen evoziert und die Fantasie des Publikums in Bewegung setzt.
So verbindet das Konzert zwei sehr unterschiedliche musikalische Welten: die dramatisch zugespitzte Programmmusik Francks und die weit ausgreifende sinfonische Architektur Bruckners. Gemeinsam entfalten sie eine klangliche Reise, die gleichermaßen intensiv, bildhaft und emotional berührend ist – ein kraftvoller Auftakt in die neue Konzertsaison.
20. und 21. September 2026





