Musikalische Brücken zwischen Mitteldeutschland und Böhmen stehen im Mittelpunkt der 38. Aschaffenburger Bachtage. Unter dem Motto „Bach & Böhmen“ widmet sich das Festival einer kulturellen Nachbarschaft, die über Jahrhunderte hinweg von Austausch, gegenseitigen Einflüssen und klanglichen Verbindungen geprägt wurde.

Im Zentrum des Programms steht die Musik Johann Sebastian Bachs im Spannungsfeld böhmischer Traditionen und europäischer Musikgeschichte. Dabei zeigt das Festival, wie eng verschiedene musikalische Entwicklungen miteinander verwoben sind – selbst dort, wo direkte Begegnungen historisch nicht eindeutig nachweisbar bleiben. Die Werke selbst erzählen von dieser lebendigen Beziehung und eröffnen neue Perspektiven auf bekannte Komponisten und Klangwelten.

Mit Konzerten, Vorträgen und einer Orgelfahrt entfalten die Aschaffenburger Bachtage erneut ein vielseitiges Programm zwischen wissenschaftlicher Auseinandersetzung und musikalischem Erlebnis. Das Eröffnungskonzert gestaltet Organist Gunther Rost mit Werken von Bach, Petr Eben und Max Reger. Ergänzt wird das Festival durch hochkarätige Ensembles, internationale Solisten sowie Formate wie die beliebte „Musik zur Marktzeit“ oder „Ausgezeichnet! – Prämierte Talente“, die jungen Musikerinnen und Musikern eine Bühne bieten. Den festlichen Schlusspunkt setzen Flötist Henrik Wiese und Cembalist Peter Kofler.

Gerade die Verbindung aus traditionsreicher Bach-Pflege, thematischen Programmschwerpunkten und außergewöhnlichen Konzertformaten macht den besonderen Charakter des Festivals aus. So entstehen musikalische Entdeckungsreisen, die historische Bezüge lebendig werden lassen und gleichzeitig neue Hörperspektiven eröffnen.
11. Juli bis 2. August 2026

www.aschaffenburger-bachtage.de