Mit Stefan Vögels „Alles für Mama“ bringt das Weyher Theater im November 2026 eine rabenschwarze Komödie über Familie, Geld und die Frage auf die Bühne, wie weit Kinder bereit sind zu gehen, wenn ihrer Mutter Unrecht widerfährt. Aus einer vermeintlich einfachen Entführung entwickelt sich dabei ein turbulentes Spiel um Macht, Loyalität und lange verborgene Familiengeheimnisse.
Herbert, Leo und Wolfi haben ein Problem: Ihre Mutter hat 40 Jahre lang für ein Unternehmen gearbeitet, bevor sie plötzlich entlassen und auch noch aus ihrer Dienstwohnung geworfen wurde. Verantwortlich dafür ist die erfolgreiche und skrupellose Unternehmerin Konstanze Papenburg. Für die drei Brüder steht fest, dass sie das nicht einfach hinnehmen können.
Ihr Plan ist ebenso einfach wie gewagt: Sie entführen Konstanze, um jenes Geld zurückzuholen, das ihrer Mutter ihrer Meinung nach zusteht. Doch schnell zeigt sich, dass die vermeintlich hilflose Gefangene keineswegs vorhat, sich ihrem Schicksal zu ergeben. Mit messerscharfem Verstand und ausgezeichneten Kontakten beginnt sie, die Situation zunehmend selbst unter Kontrolle zu bringen.
Während die dilettantisch geplante Entführung immer weiter aus dem Ruder läuft, geraten auch die Brüder aneinander. Loyalitäten beginnen zu bröckeln, moralische Zweifel kommen auf und schließlich sorgt der unerwartete Auftritt von Konstanzes entfremdetem Sohn dafür, dass auch die Vergangenheit der Unternehmerin eine immer größere Rolle spielt.
Stefan Vögel entwickelt daraus eine Komödie, in der sich die Machtverhältnisse ständig verschieben. Hinter den zahlreichen Verwicklungen und pointierten Dialogen stehen dabei Fragen nach familiärer Verantwortung, Schuld und den Erwartungen zwischen Eltern und ihren Kindern. Was schulden Kinder ihren Eltern – und was dürfen Eltern umgekehrt von ihren Kindern erwarten?
Am Weyher Theater übernimmt Marco Linke die Inszenierung. Auf der Bühne stehen Jannik Hazelhof, Julian Karow, Antje K. Klattenhoff, Markus Weise und Tobias Wollschläger. Mit „Alles für Mama“ ist damit eine temporeiche Komödie zu erleben, in der aus einem vermeintlich einfachen Plan ein immer komplizierteres Geflecht aus Geld, Liebe, Fürsorge und Erpressung entsteht.
Premiere 6. November 2026
weitere Aufführungen: 7., 8., 11., 12., 13., 14., 15., 18., 19., 20. und 21. November, 27., 28., 29., 30. und 31. Dezember 2026 sowie 2., 3., 8., 9., 10., 13., 14., 15., 16. und 17. Januar 2027











