Die Montafoner Resonanzen feiern 2026 ihr zehnjähriges Bestehen und laden mit hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern zu einer musikalischen Reise zwischen Berggipfeln, Kirchenräumen und Kulturgeschichte ein.
Wenn Musik auf eindrucksvolle Berglandschaften, historische Kirchenräume und außergewöhnliche Spielorte trifft, entstehen Erlebnisse, die weit über das klassische Konzert hinausgehen. Genau dafür stehen die Montafoner Resonanzen, die sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem der bedeutendsten Kulturfestivals Vorarlbergs entwickelt haben. Vom 6. August bis 5. September 2026 lädt das Festival erneut zu einer musikalischen Entdeckungsreise durch das Montafon – und feiert zugleich ein besonderes Jubiläum.

Konzert mit der Landstrassen Musig © Montafon Tourismus
Seit einem Jahrzehnt prägt der künstlerische Leiter Markus Felbermayer das Profil der Montafoner Resonanzen mit einem Programm, das Qualität, Vielfalt und Regionalität auf bemerkenswerte Weise verbindet. An fünf Wochenenden begegnen sich Bläsermusik, Kammermusik, Jazz, Volksmusik, Crossover-Projekte und Orgelmusik auf höchstem Niveau. Dabei werden Kirchen, Säle, Bergdörfer und alpine Schauplätze zu atmosphärischen Klangräumen.
Zu den Höhepunkten der Bläsermusik zählen Auftritte des Holzbläserquintetts Aufwind, der Oslo Kammerakademi sowie der Landstraßen Musig. Die Kammermusik präsentiert sich mit dem Symphonischen Kammerseptett und dem Elma Ensemble in unterschiedlichsten Besetzungen und Stilrichtungen.
Besonders eng mit der Landschaft verbunden ist das vielfältige Jazzprogramm. Ob beim Jazz-Picknick mit den Bauernfänger, beim Jazz im Bergdorf mit dem Streetview Dixieclub, beim traditionellen Jazzgipfel Montafon XIII mit den Capital Jazz Profs oder bei Konzerten auf einer Alpenvereinshütte und am Stausee – die Musik findet hier ihren Weg bis in die entlegensten Winkel des Tales. Ein weiteres außergewöhnliches Erlebnis verspricht die All Swing Big Band, die auf 2.100 Metern Höhe am Schafberg Hüsli für swingende Klänge sorgen wird.
Auch die Volksmusik hat bei den Montafoner Resonanzen ihren festen Platz. Mit Ensembles aus Österreich und Bayern entsteht ein authentisches Klangbild alpiner Musikkultur. Den traditionellen Abschluss der Volksmusiktage bilden die Bergmesse und das Weisenblasen am Rellseck oberhalb von Bartholomäberg – ein stimmungsvoller Treffpunkt von Natur, Brauchtum und Musik.

Orgelführung in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Tschagguns © Montafon Tourismus
Grenzüberschreitende Perspektiven eröffnet das Crossover-Programm. teatro caprile und das Duo „BreitbÄnd“ erzählen Geschichten über das Montafon und Gargellen, während das Duo Minotte mit französischen Chansons von Édith Piaf, Serge Gainsbourg oder Joe Dassin eine musikalische Reise nach Paris unternimmt.
Eine besondere Stellung nehmen die Orgeltage ein. Das Montafon verfügt über 16 Orgeln aus vier Jahrhunderten und damit über eine einzigartige Orgellandschaft. Historische Instrumente, allen voran die restaurierte Bergönzle-Orgel in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Tschagguns, werden durch renommierte Künstlerinnen und Künstler zum Klingen gebracht. Domorganist Johannes Hämmerle eröffnet die Reihe und gestaltet darüber hinaus gemeinsam mit Thomas Schuler mehrere Orgelführungen. Geistliche Werke von Mozart, Schubert und Haydn sowie ein außergewöhnliches Konzert mit dem Rheingold Quartett und dem ARD-Preisträger Michael Schöch runden das Programm ab.
Die Montafoner Resonanzen 2026 zeigen eindrucksvoll, wie lebendig kulturelle Vielfalt im Alpenraum sein kann. Zum zehnjährigen Jubiläum wird das Tal einmal mehr zur Bühne für musikalische Begegnungen, außergewöhnliche Klangräume und unvergessliche Konzerterlebnisse.
6. August bis 5. September 2026
www.montafon.at/montafoner-resonanz
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