Liebe, Macht und Verrat verdichten sich in Giacomo Puccinis „Tosca“ zu einem der packendsten Opernthriller der Musikgeschichte. Mit ihrer emotionalen Intensität, ihren berühmten Arien und ihrer dramatischen Zuspitzung zählt die Oper zu den großen Meisterwerken des Verismo und begeistert seit Generationen das Publikum.
Im Rom des Jahres 1800 geraten die gefeierte Sängerin Floria Tosca und ihr Geliebter, der Maler Mario Cavaradossi, in das Visier des skrupellosen Polizeichefs Scarpia. Als Cavaradossi einem politischen Flüchtling zur Hilfe kommt, beginnt ein gefährliches Spiel aus Verfolgung, Erpressung und Manipulation. Tosca wird vor Entscheidungen gestellt, die ihre Liebe, ihre Überzeugungen und ihr gesamtes Leben auf die Probe stellen. Aus einer privaten Liebesgeschichte entwickelt sich ein erbitterter Kampf gegen Machtmissbrauch und Willkür.
Puccini zeichnet seine Figuren mit außergewöhnlicher psychologischer Tiefe und verbindet große Gefühle mit einer Handlung von nahezu filmischer Spannung. Berühmte musikalische Höhepunkte wie „Vissi d’arte“ oder „E lucevan le stelle“ verleihen den inneren Konflikten der Figuren eine eindringliche Ausdruckskraft. Gleichzeitig entfaltet die Oper ein dramatisches Panorama menschlicher Leidenschaften, das bis heute nichts von seiner Wirkung verloren hat.
In der halbszenischen Aufführung im Großen Festspielhaus wird die Geschichte auf besondere Weise erlebbar. Begleitend zur Musik entstehen live gezeichnete Bildwelten des Künstlers Thomas Wizany, die die Handlung atmosphärisch verdichten und dem Publikum zusätzliche visuelle Zugänge eröffnen. So verbinden sich Klang und Bild zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis, das die Fantasie anregt und die emotionale Wucht von Puccinis Meisterwerk auf besondere Weise zur Geltung bringt.
„Tosca“ bleibt damit ein fesselndes Musikdrama über Liebe und Freiheit, über Macht und Moral – und über Menschen, die in Extremsituationen über sich hinauswachsen müssen.
Premiere 31. Oktober
weitere Aufführungen: 5., 7., 10. und 14. November 2026






