Nachhaltige Gegenwartsarchitektur in prachtvoller Alpenlandschaft: Mit den neuen Lechwelten verfügt Lech Zürs am Arlberg nun über ein zukunftsweisendes Veranstaltungsgebäude, das hinter seiner reizvollen Fassade aus Holz und Glas mit modernster Technik und einem multifunktionalen Saal für bis zu 650 Besucher zu beeindrucken weiß. Eröffnet werden die Lechwelten am 12. April 2024, danach bilden sie auch das Zentrum der vielfältigen Kulturveranstaltungen in Lech Zürs.

Dazu zählt etwa das hochkarätige Symposium Impact Lech, das sich 2024 mit dem Thema „Der Faktor Sicherheit. Vom Grundbedürfnis in unsicheren Zeiten bis zur freiheitseinschränkenden Überregulierung als Innovationsbremse” beschäftigt. Neben dem Genetiker und Impact Lech-Initiator Markus Hengstschläger sind hier spannende Teilnehmer wie Peter Brabeck-Letmathe und Josef Penninger zu erleben.
13. bis 16. Juni 2024
www.impact-lech.at

Frühling in Lech © Daniel Zangerl

Frühling in Lech © Daniel Zangerl

Im Juli 2024 widmet sich das wundervolle Literaricum Lech mit Vladimir Nabokovs Lolita erneut einem Klassiker der Weltliteratur: In den Lechwelten wird eine ebenso fundierte wie intensive Auseinandersetzung mit diesem umstrittenen Buch stattfinden – einem Buch, das zuerst verboten wurde, später einen gewaltigen Erfolg hatte und den russischen Autor schlagartig weltberühmt machte. Mit: Nora Bossong, Philipp Hübl, Raoul Schrott, Elisabeth Bronfen, Thomas Sarbacher und anderen.
18. bis 21. Juli 2024
www.lechzuers.com/de/literaricum

Lech Classic Festival © Lech Zürs Tourismus

Lech Classic Festival © Lech Zürs Tourismus

Auch das international renommierte Lech Classic Festival bespielt ab heuer den akustisch hervorragenden Saal der Lechwelten. Am umfangreichen Programm stehen unter anderem Duette von Barock bis Romantik, Kompositionen von Anton Bruckner und Antonín Dvořák, exzeptionelle Werke der Wiener Klassik (etwa walisische Volkslieder von Joseph Haydn) sowie eine halbszenische Aufführung von Mozarts Cosi fan tutte. Einen abschließenden Höhepunkt des Festivals bildet überdies ein Konzert mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy: Neben dem formidablen Lech Festival Orchester unter dem renommierten japanischen Dirigenten Tetsurō Ban sind hier mit dem Violinisten Dalibor Karvay (1. Konzertmeister der Wiener Symphoniker) und der Pianistin Jasminka Stančul zwei herausragende Solisten zu erleben. Ebenfalls zu Gast in Lech sind zudem weitere international gefeierte Interpreten wie der Bass Peter Kellner, der Tenor Pavel Kolgatin, der deutsche Bassbariton Jochen Kupfer, die fantastischen Sopranistinen Jennifer O’Loughlin, Uliana Alexyuk und Slávka Zámečníková, die tschechische Mezzosopranistin Štěpánka Pučálková, der wunderbare Cellist Sebastian Bru (ein Mitglied der Wiener Philharmoniker und umjubelt für seine Kammermusikabende) oder auch die fulminanten Pianisten Kamila Akhmedjanova und Gottlieb Wallisch.
5. bis 11. August 2024
www.lechclassicfestival.com

Philosophicum Lech © Dietmar Hurnaus, Lech Zürs Tourismus

Philosophicum Lech © Dietmar Hurnaus, Lech Zürs Tourismus

Das 27. Philosophicum Lech wiederum wird von Konrad Paul Liessmann und Barbara Bleisch (Sternstunde Philosophie), der neuen Intendanz dieser international bedeutenden philosophisch-kulturwissenschaftlichen Tagung, kuratiert und beschäftigt sich mit dem brandaktuellen Thema Sand im Getriebe. Eine Philosophie der Störung. Hier denkt man natürlich an „Klimakleber”, an „Querdenker”, an Querulanten ebenso wie an Exzentriker. Wann wirkt der „Sand im Getriebe” produktiv? Mutiert die Philosophie zu einer Wohlfühlweisheit, die es allen recht machen will? Über Fragen wie diese werden hochkarätige Vortragende in den Lechwelten referieren und mit dem Publikum diskutieren.
17. bis 22. September 2024
www.philosophicum.com

Lechwelten © Dorner, Matt, Architekten

Lechwelten © Dorner, Matt, Architekten

Die Lechwelten: Multifunktional auf höchstem Niveau
Hinter der Fassade aus Glas und Holz entstehen im Kulturhaus flexibel nutzbare Räume für Tagungen, Konzerte und Events aller Art. Herzstück ist der multifunktionale Saal der Lechwelten für bis zu 650 Besucher, der bei Bedarf in bis zu drei kleinere Säle geteilt werden kann. Ausgestattet mit modernster Technik, die alle Stücke spielt.
Auch ein Foyer und eine Rooftop Bar stehen zur Verfügung. Die verbaute Technik wie zum Beispiel die Akustik und die LED-Wand sind state-of-the-art und machen die Lechwelten zu einer modernen Veranstaltungslocation. Was die Verpflegung betrifft, so gibt es mehrere Docking-Stationen für Caterer – sowohl für Aufbereitungs- als auch Ausgabeküchen. Ein großer Lastenaufzug macht es möglich auch Pkw in den Saal zu befördern – zum Beispiel für eine Autopräsentation. Die Panoramafenster und die Dachterrasse öffnen den Blick auf den Hausberg Omeshorn und die hochalpine Naturlandschaft. Und am Abend können Sie hier nach den Sternen greifen. Vier Geschosse tiefer laden ein hauseigenes Bistro und der pulsierende Vorplatz am Ufer des Lech-Flusses zum Genießen und Entspannen. Wasser. Sonne. Energie. Erleben Sie es ab Juni 2024 in den Lechwelten.

Lechwelten, Architektur Dietmar Hurnaus

Lechwelten, Architektur Dietmar Hurnaus

Der Veranstaltungssaal in den Lechwelten wird hohen akustischen Anforderungen gerecht: Er wird als großer Saal ebenso gut funktionieren, wie geteilt in zwei oder drei kleine Säle. Dieser Anspruch ist einzigartig in Europa. Für eine optimale Schalllenkung ist die Innenverkleidung der Wände leicht geneigt, ebenso die Fenster. Um für Klassische Konzerte optimale akustische Verhältnisse zu schaffen, wurde ein elektronisches Raumakustiksystem verbaut: Eine Vielzahl von Lautsprechern, verteilt im Raum, erzeugen einen künstlichen Hall und lassen den Raum „klingen“. Ein spezieller Prozesser berechnet für jede einzelne Box, was es für einen optimalen Klang an der betreffenden Stelle braucht. Dieses System wird in zahlreichen, weltweit namhaften Kulturhäusern verwendet und gewährleistet eine außerordentliche Akustik für die verschiedensten Eventformate von Sprachveranstaltung bis Konzertaufführung.
Das Bewusstsein für nachhaltiges Denken wird in Lech immer schon großgeschrieben: Die Lechwelten sind Ausdruck konkreten Handelns. Über 90 Prozent der Anbieter sind aus Vorarlberg und diese haben zu 100 Prozent Baumaterial aus dem europäischen Raum verarbeitet. Beheizt wird das Gebäude vollständig durch die Lecher Biomasseheizwerke, darüber hinaus wird ein sehr hohes Maß an Wärmerückgewinnung erreicht, beide Dächer werden begrünt und eine kontrollierte Be- und Entlüftung sorgt für ein angenehmes Klima, egal bei welchem Wetter.

Lechwelten, Architektur Dietmar Hurnaus

Lechwelten, Architektur Dietmar Hurnaus

Die Veranstaltungslocation mit einzigartiger Atmosphäre: Die alpine Umgebung liefert Inspiration und Energie für ideenreiches Arbeiten. Das Gebäude liegt zentral im Ort und ist zu Fuß mit dem Ortsbus oder mit der Bergbahn Lech Oberlech von Unterkünften jeder Kategorie erreichbar. In Lech angekommen, kann das Fahrzeug in der Garage bleiben. Der ganze Raum um die Lechwelten ist als ein Platz der Begegnung und Entschleunigung angelegt, direkt am Lechufer gelegen.
www.lechwelten.com