Glanz, Glamour und ein mitreißender Rhythmus prägen Paul Abrahams „Ball im Savoy“, eine der schillerndsten Operetten der frühen 1930er-Jahre. Mit ihrem Mix aus Revue, Jazz, Tanzmusik und klassischer Operettentradition gilt sie bis heute als Meisterwerk der musikalischen Moderne und begeistert mit Tempo, Witz und einer gehörigen Portion Lebenslust.
Im Mittelpunkt stehen Aristide und Madeleine, die ihre Flitterwochen kaum beendet haben, als ihre junge Ehe bereits auf die erste große Probe gestellt wird. Eifersucht, Missverständnisse und verlockende Versuchungen führen die beiden in eine Welt voller glamouröser Feste, maskierter Begegnungen und überraschender Wendungen. Zwischen charmanten Hochstaplern, geheimen Rendezvous und raffinierten Verwechslungen entfaltet sich eine turbulente Geschichte, in der Liebe und Vertrauen immer wieder neu verhandelt werden.
Musikalisch verbindet Paul Abraham die Eleganz der klassischen Operette mit den pulsierenden Klängen seiner Zeit. Charleston, Foxtrott und jazzige Rhythmen treffen auf große Melodien und orchestralen Glanz. Das Ergebnis ist eine Partitur voller Energie und Esprit, die den Aufbruch einer neuen Epoche ebenso spürbar macht wie die Sehnsüchte ihrer Figuren.
Für die Inszenierung am Tiroler Landestheater übernimmt Christian von Götz die Regie. Der mehrfach ausgezeichnete Regisseur widmet sich dem Kosmos des „Ball im Savoy“ mit einem Gespür für Tempo, Humor und die feinen Zwischentöne der Handlung. Gemeinsam mit dem Ensemble lässt er die schillernde Welt der Operette neu aufleben und zeigt, wie zeitlos ihre Themen geblieben sind.
So wird „Ball im Savoy“ zu einem ebenso eleganten wie unterhaltsamen Bühnenabend – voller Musik, Charme und jener Leichtigkeit, die die große Operettenkunst bis heute auszeichnet.
Premiere 7. November
weitere Aufführungen: 15., 19. und 29. November, 3., 9., 11., 16., 19. und 31. Dezember 2026, 20., 22., 24., 28. und 31. Januar, 4. Februar 2027






