Zwischen Schlosskulisse und unterirdischer Schatzkammer erkundet das Historische Museum Saar die Geschichte des Saarlandes – von der Burganlage über Kriegszeiten bis zur Gegenwart.
Das Historische Museum Saar am Schlossplatz in Saarbrücken – entworfen von Gottfried Böhm – ist weit mehr als ein gewöhnliches Regionalmuseum: Mit seinem ikonischen Glas-Dachbau bildet es einen modernen Kontrapunkt zum barocken Saarbrücker Schloss. Der überwiegende Teil der 2.700 m² Ausstellungsfläche liegt unterirdisch. Besucher können dort durch die Entwicklung des Saarlandes vom Kaiserreich über Weltkriege bis in die Nachkriegszeit wandeln. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Weg von der mittelalterlichen Burg über Renaissance- und Festungsanlagen zur heutigen Schlossanlage. Historisch bedeutsam sind auch die originalen Gestapo-Zellen sowie die begehbaren Kasematten tief unter dem Schlossplatz, die als Erinnerungsräume an dunkle Kapitel der Geschichte fungieren.
Die Dauerausstellung präsentiert Kernthemen der saarländischen Geschichte – politische Umbrüche, Wirtschaft, Alltag und Industrie – in einem ansprechenden Mix aus Alltagsobjekten, künstlerischen Dokumenten und interaktiven Installationen. Sonderausstellungen, wie zuletzt „ILLEGAL – Street Art Graffiti 1960–1995“, zeigen, wie das Museum auch aktuelle und kontroverse Themen mit seiner regionalen Sammlung verwebt.











