Ein Konzertabend mit Mitbestimmung: Das Staatstheater Cottbus lädt zu einem „Wunschkonzert“ ein, bei dem Publikum, Orchester und Solovioline gemeinsam das Programm gestalten – zwischen Klassikern der Romantik, klangvollen Ouvertüren und drei großen Sinfonien zur Wahl.

Das „Wunschkonzert“ am Staatstheater Cottbus verbindet musikalische Vielfalt mit direkter Publikumsbeteiligung. Zwei Programmpunkte stehen fest – und bilden das Herz des Abends. Max Bruchs Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26 gehört zu den beliebtesten Violinkonzerten überhaupt: leidenschaftlich, melodienreich und voller dramatischer Bögen. Dieses Werk eröffnet den Abend mit emotionaler Wucht und lässt der Solovioline eine eindrucksvolle Bühne.

Auch das große Finale ist klar gesetzt: Die zweite Hälfte des Abends widmet sich einer Sinfonie – doch welche gespielt wird, entscheidet das Publikum. Zur Wahl stehen drei gewichtige Werke aus unterschiedlichen Klangwelten: Beethovens „Eroica“, ein Monument der sinfonischen Geschichte; Dvořáks 7. Sinfonie, mit ihrer erdigen Dramatik und emotionalen Tiefe; oder Mozarts Sinfonie Nr. 40 g-Moll, deren Dringlichkeit und feinsinnige Linienführung bis heute faszinieren. Ebenso mitbestimmen können die Zuhörenden die Ouvertüre des Abends.
Drei Möglichkeiten stehen bereit und markieren unterschiedliche Temperamente: Smetanas überschäumend lebendige Eröffnung zur „Verkauften Braut“, Mendelssohns träumerisch-poetische „Sommernachtstraum“-Ouvertüre oder Wagners stürmische Fahrt in die Welt des „Fliegenden Holländers“.

So entsteht ein Abend, bei dem feststehende Eckpfeiler und die Wahl des Publikums gemeinsam ein Gesamtbild formen. Ein Konzert, das nicht nur Musik präsentiert, sondern das Hören als gemeinsames Erlebnis begreift – offen, lebendig und geprägt von echter Mitgestaltung.
13. und 15. Februar 2026

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