Das Salzburger Landestheater ist eine der lebendigen kulturellen Landmarken der Mozartstadt. Direkt am Mirabellgarten gelegen, prägt das neubarocke Gebäude aus den Jahren 1892/93 das Stadtbild der rechten Salzburger Altstadt und zählt zu den bedeutenden historischen Spielstätten des Landes. 

Schon im 18. Jahrhundert wurde an diesem Ort Theater gespielt: Auf den Überresten des früheren Ballhauses entstand 1775 ein Hoftheater, in dessen ehrwürdigen Mauern Mozart und seine Zeitgenossen regelmäßig gastierten und mit Die Entführung aus dem Serail eines seiner frühesten Opernerfolge etablieren halfen.

Das heutige Haus wurde mit Mozarts La clemenza di Tito feierlich eröffnet und entwickelte sich rasch zu einem der zentralen Bühnenzentren Österreichs. Die Wiener Architekten Fellner & Helmer schufen einen Raum, der sowohl dem Musiktheater als auch Schauspiel und Ballett gerecht wird.

Blick in den Zuschauerraum © Christian Leopold Neumayr

Blick in den Zuschauerraum © Christian Leopold Neumayr

Mit rund 25 Neuproduktionen pro Spielzeit und etwa 400 Aufführungen zwischen September und Juni präsentiert das Theater ein vielseitiges Programm aus klassischem Repertoire, zeitgenössischen Stücken und innovativen Formaten. Seine eigenen Ensembles für Oper, Schauspiel, Ballett und die junge Sparte Junges Land machen es zu einem pulsierenden Zentrum darstellender Künste.  Auch außerhalb der Saison spielt das Landestheater eine Rolle im Salzburger Kulturleben: In den Sommermonaten wird das Haus und seine Bühne gelegentlich für Produktionen der Salzburger Festspiele genutzt, womit es sowohl lokal verwurzelt als auch international vernetzt bleibt.

Ein Besuch des Salzburger Landestheaters vereint Architekturgeschichte, lebendige Bühnenkunst und die reiche Tradition einer Stadt, in der Musik und Theater seit Jahrhunderten eng miteinander verwoben sind.

www.salzburger-landestheater.at