Mit seiner zeitgenössischen Interpretation von Romeo + Julia zeichnet Marcos Morau das albtraumhafte Bild einer Welt, in der Gewalt allgegenwärtig ist, und entfaltet eine poetische Parabel über Liebe und Hass.

Zeitgenössisches Ballett/Klassik In seiner Kreation für das Opera Ballet Vlaanderen erfindet der spanische Choreograf die legendäre Tragödie von Romeo + Julia neu. Inspiriert von Sergej Prokofjews lyrischem und zugleich düsterem Orchesterwerk verleiht Morau dem klassischen Drama eine zeitgenössische Dimension. Anstatt die Geschichte nachzuerzählen, konzentriert er sich auf das emotionale Drama – die zerstörerische Kraft des Hasses und die unerfüllbare Sehnsucht nach Liebe. Mit Romeo + Julia schafft Marcos Morau ein atemberaubendes visuelles Universum mit poetischer Musikalität und einer akribisch choreografierten Bewegungssprache, durchzogen von einem unheilvollen Unterton.

Marcos Morau gehört zu den bedeutendsten Choreografen der Gegenwart, leitet seine eigene Tanzcompagnie und ist Artist in Residence beim Staatsballett Berlin. Er strebt eine tänzerische Zukunft mit neuen Formaten an, in der Oper, Tanz und Körpertheater enger denn je miteinander in Dialog treten.
Österreich-Premiere 6. und 7. März 2026

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