Im MuTh Wien lädt Brahms Pur zu einer kammermusikalischen Spurensuche durch das Schaffen von Johannes Brahms ein: ein intensives Konzert, das die enge Verbindung zwischen Brahms und Clara Schumann hörbar macht und zentrale Werke seines Quartettrepertoires in den Mittelpunkt stellt.

Im Konzertsaal der Wiener Sängerknaben entfaltet sich ein Abend, der die kammermusikalische Seele von Johannes Brahms in den Fokus rückt. Unter dem Titel Brahms Pur – Auf Claras Spuren folgen die Pianistin Beatrice Berrut und ihre Mitstreiter Benjamin Herzl (Violine), Benedict Mitterbauer (Viola) und Matthias Bartolomey (Violoncello) den musikalischen und emotionalen Verknüpfungen zwischen Brahms und seiner engen Vertrauten Clara Schumann.

Auf dem Programm stehen zwei Meilensteine der Brahms’schen Kammermusik: das erste Klaviertrio in H-Dur op. 8, ein Werk, das der Komponist im Laufe seiner Schaffenszeit mehrfach überarbeitete, und das Klavierquartett in g-Moll op. 25, das bereits bei seiner Uraufführung mit Clara Schumann am Klavier als ein großer Erfolg gefeiert wurde.

Das Ensemble gestaltet diese Werke mit großer Sensibilität und musikalischer Tiefe, sodass die vielschichtigen Klangwelten und der expressive Reichtum der Brahms’schen Sprache intensiv erlebbar werden. Die ausgewogene Balance zwischen instrumentaler Virtuosität und kammermusikalischer Dialogkultur macht diesen Abend zu einer besonderen Entdeckungsreise durch das Repertoire eines der zentralen Komponisten der Romantik
24. Februar 2026

muth.at