Wenn sich am 4. September 2026 die Musik über das Donauufer legt, beginnt das Brucknerfest Linz mit einem musikalischen Ereignis von internationalem Rang. Riccardo Chailly dirigiert die Filarmonica della Scala im Brucknerhaus – und dank der „Klassischen Klangwolke“ wird das Konzert zeitgleich unter freiem Himmel im Donaupark erlebbar. Ein Fest für alle, die große Musik in besonderer Atmosphäre genießen möchten.

Der Auftakt des Brucknerfestes fällt bewusst auf Anton Bruckners 202. Geburtstag. Kaum ein Ort wäre dafür passender als Linz – jene Stadt, mit der der Komponist eng verbunden war. Was im Großen Saal des Brucknerhauses beginnt, entfaltet seine Wirkung weit über die Konzertmauern hinaus: Die Live-Übertragung der Klassischen Klangwolke verwandelt das Donauufer in einen der schönsten Freiluft-Konzertsäle Österreichs und macht hochkarätige klassische Musik für ein breites Publikum zugänglich.
Am Dirigentenpult steht mit Riccardo Chailly einer der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit. Der Musikdirektor der Mailänder Scala und Chefdirigent der Filarmonica della Scala ist für seine präzisen, leidenschaftlichen Interpretationen ebenso bekannt wie für seine stilistische Vielseitigkeit. Gemeinsam mit dem renommierten Orchester gestaltet er ein Programm, das sich ganz dem Spannungsfeld zwischen Romantik und musikalischer Moderne widmet.

ANZEIGE
  • Mit der Salzburg Card die Mozartstadt entspannt entdecken: freier Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten, freie Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und attraktive Ermäßigungen inklusive.
  • ImPulsTanz 9.7. bis 9.8.2026
Alexander Malofeev © Xeniya Zaseczkaya

Alexander Malofeev © Xeniya Zaseczkaya

Den Konzertabend eröffnet Sergei Rachmaninoffs sinfonische Dichtung „Der Fels“, ein frühes Meisterwerk voller poetischer Klangbilder. Es folgt das 4. Klavierkonzert des russischen Komponisten – ein Werk, das vor genau 100 Jahren nach seiner Emigration in die USA entstand. Zwischen spätromantischer Klangfülle, jazzinspirierten Harmonien und moderner Tonsprache nimmt es innerhalb seines Schaffens eine besondere Stellung ein.
Den Solopart übernimmt Alexander Malofeev, der trotz seines jungen Alters bereits zu den herausragenden Pianisten seiner Generation zählt. Seine außergewöhnliche Musikalität und seine intensive Auseinandersetzung mit Rachmaninoffs Werk haben ihn auf die großen Konzertpodien der Welt geführt. Mit seiner Rückkehr ins Brucknerhaus verspricht der Abend einen weiteren künstlerischen Höhepunkt.
Nach der Pause erklingt Pjotr Iljitsch Tschaikowskis 4. Symphonie, ein Werk voller existenzieller Dramatik und überwältigender Emotionalität. Entstanden im selben Jahr wie Anton Bruckners Vierte, verbindet beide Kompositionen nicht nur ihre Entstehungszeit, sondern auch ihre monumentale Ausdruckskraft. Schicksal, Hoffnung und triumphale Lebensfreude verschmelzen hier zu einer Musik, die bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren hat.
Mit der Klassischen Klangwolke gelingt dem Brucknerfest erneut die Verbindung von musikalischer Spitzenklasse und offenem Kulturerlebnis. Während im Konzertsaal internationale Künstler musizieren, lauschen Tausende Besucherinnen und Besucher am Donauufer denselben Klängen – kostenlos, unter freiem Himmel und in einer einzigartigen Atmosphäre. So wird Anton Bruckners Geburtstag nicht nur gefeiert, sondern gemeinsam erlebt: als eindrucksvoller Auftakt eines Festivals, das weit über Linz hinausstrahlt.
4. September 2026, Brucknerhaus Linz & Donaupark
www.brucknerhaus.at