Mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium lädt das Sinfonieorchester St. Gallen am 18. und 20. Dezember 2026 zu einem festlichen Konzert in die Tonhalle ein. Jörg Halubek übernimmt die musikalische Leitung vom Cembalo aus.
Bachs Weihnachtsoratorium BWV 248 gehört zu den bedeutendsten geistlichen Kompositionen des Barocks. Das Werk entstand für die Weihnachtszeit 1734/35 in Leipzig und besteht aus sechs Kantaten, die ursprünglich an verschiedenen Festtagen aufgeführt wurden. Die Musik erzählt die biblische Weihnachtsgeschichte und verbindet festliche Chorsätze, betrachtende Arien und vertraute Choräle zu einer eindrucksvollen musikalischen Gesamterzählung.
Für die Aufführungen in St. Gallen wurden die Kantaten I, III und VI ausgewählt. Sie führen vom jubelnden Beginn des Weihnachtsfestes über den Besuch der Hirten bis zur Geschichte der Weisen aus dem Morgenland. Besonders der berühmte Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“ verleiht dem Werk seine unverwechselbare festliche Ausstrahlung. Die Verbindung von Trompeten, Pauken, Chor und Orchester erzeugt eine Klangpracht, die seit Jahrhunderten das Publikum begeistert.
Mit Jörg Halubek steht ein ausgewiesener Spezialist für barocke Musik und historisch informierte Aufführungspraxis am Pult. Der deutsche Cembalist und Dirigent beschäftigt sich intensiv mit dem Werk Johann Sebastian Bachs und setzt auf eine Interpretation, die sich an den musikalischen Traditionen der Entstehungszeit orientiert. Die Leitung vom Cembalo aus knüpft dabei unmittelbar an historische Aufführungspraktiken an.
Gemeinsam mit dem Sinfonieorchester St. Gallen musiziert der Chor des Theaters St. Gallen. Als Solisten sind Marie-Sophie Pollak (Sopran), Ulrike Malotta (Alt), Eric Finbarr Carey (Tenor) und Yannick Debus (Bass) angekündigt. Mit dieser Besetzung entsteht ein festlicher Konzertabend, der die dramatischen und besinnlichen Seiten von Bachs Weihnachtsmusik gleichermaßen zur Geltung bringt.
18. und 20. Dezember 2026















