Mit einem schwungvollen Programm zwischen Jazz, Broadway und sinfonischer Musik verabschiedet das Tonhalle-Orchester Zürich das Jahr 2026. Am 30. und 31. Dezember steht der britische Musiker Wayne Marshall am Dirigentenpult der Grossen Tonhalle.
Den Auftakt bildet George Gershwins Ouvertüre zu „Strike Up the Band“, die mit ihren mitreißenden Rhythmen und ihrem unverwechselbaren amerikanischen Klangcharakter auf den Abend einstimmt. Anschließend führt Duke Ellingtons „Harlem“ in die musikalische Welt des Jazz. Die Komposition zeichnet ein lebendiges Klangbild des berühmten New Yorker Stadtteils und verbindet orchestrale Klangfülle mit den charakteristischen Elementen der afroamerikanischen Musiktradition.
Mit drei Tanzepisoden aus Leonard Bernsteins Musical „On the Town“ steht anschließend die Welt des amerikanischen Musiktheaters im Mittelpunkt. Bernstein verbindet darin sinfonische Kompositionskunst mit Jazzrhythmen und tänzerischer Energie. Eine besondere musikalische Überraschung bietet die „Nutcracker Suite“, in der Duke Ellington und Billy Strayhorn die berühmte Musik aus Tschaikowskis Ballett „Der Nussknacker“ in die Klangwelt des Jazz übertragen. Bekannte Melodien erscheinen dabei in neuen rhythmischen und harmonischen Gewändern.
Nach der Pause erklingt „A Party with Auntie“ des britischen Komponisten Iain Farrington. Das Werk greift die spielerische Verbindung zwischen klassischer Musik und Jazz auf und ergänzt das Programm um eine zeitgenössische Perspektive. Den Abschluss bildet Leonard Bernsteins sinfonische Suite aus „On the Waterfront“. Die Musik entstand aus seiner Filmmusik zu Elia Kazans gleichnamigem Drama und verbindet eindringliche lyrische Passagen mit kraftvollen orchestralen Höhepunkten.
Wayne Marshall ist international als Pianist, Organist und Dirigent bekannt und widmet sich mit besonderer Leidenschaft der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts. Als Fokus-Künstler der Saison 2026/27 präsentiert er sich in Zürich erstmals auch als Dirigent des Tonhalle-Orchesters. Mit seiner Vorliebe für rhythmische Freiheit und spontane musikalische Gestaltung verspricht das Silvesterkonzert einen ebenso unterhaltsamen wie anspruchsvollen Jahresausklang.
30. und 31. Dezember 2026















