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Nicht nur für Kinder sind Geschenke zu Weihnachten ein wichtiger Bestandteil der Feiertage, auch für Museen haben sie eine große Bedeutung. In den letzten 22 Jahren kamen viele Objekte in den Besitz der Bamberger Museen. Viele davon durch großzügige Schenkungen. Die diesjährige Weihnachtsausstellung im Historischen Museum Bamberg beschäftigt sich mit einer Auswahl der Geschenke, die nicht nur einen Einblick in die Geschichte des Museums, sondern auch in die Geschichte, Kunst und Kultur der Stadt Bamberg und ihrer Bürgerinnen und Bürger gibt.

Geschenkt! Geschenke aus 22 Jahren an die Museen der Stadt Bamberg
Zu sehen sind anknüpfend an die großartige Kunstsammlung der Stadt Bamberg zeitgenössische und historische Gemälde, Grafiken und zahlreiche Objekte wie Kelche, Krüge oder Spielzeug. Sie stammen von Sammelnden (wie Ernst Rössner), von Künstlerinnen und Künstlern (wie Gerhard Hoehme, Michael Huth oder Christiane Toewe) oder aus Erbschaften (Manfred von Stengel, Uta Rößner, Marianne Kettmann, Johanna Tanamal). Teilweise sind es auch Bamberger Dachbodenfunde (Rainer Scheick, Johanne Scharnick) – immer kamen sie von Herzen und geschenkt.
Im Eingangsbereich des Museums werden zusätzlich noch zwei bedeutende Großkrippen gezeigt:
Die Landschaftskrippe aus Plößberg besticht nicht nur durch ihre außergewöhnliche Größe, sondern auch durch die hohe Zahl und die reiche Vielfalt der Figurenwelt, der „Stückl“, die darüber hinaus Zeugnisse einer hoch stehenden Schnitzkunst sind. Über vier Generationen baute eine Familie aus dem Erzgebirge an ihrer Hauskrippe, ergänzte und modernisierte sie, bis die Krippe 1989 an das Historische Museum ging. Hier wird sie rechtzeitig zum 1. Advent aufgestellt.
28. November 2021 bis 16. Januar 2022

museum.bamberg.de/