Was passiert, wenn Gott selbst eine Therapie braucht? Die Komödie „Oh mein Gott!“ der israelischen Autorin Anat Gov nimmt eine ebenso originelle wie tiefgründige Ausgangsidee zum Ausgangspunkt für einen Theaterabend voller Humor, Philosophie und überraschender Wendungen.

Die Psychologin Ela erhält einen ungewöhnlichen Anruf. Ein verzweifelter Mann bittet um einen kurzfristigen Termin und gibt lediglich den Anfangsbuchstaben seines Namens preis: G. Als der geheimnisvolle Patient schließlich erscheint, stellt sich heraus, dass niemand Geringerer als Gott persönlich vor ihr sitzt. Und er hat ein erschütterndes Anliegen: Er möchte seinem Werk – und damit der gesamten Menschheit – ein Ende setzen.

Für Ela beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Innerhalb einer einzigen Stunde muss sie nicht nur ihren eigenen Konflikt mit ihrem außergewöhnlichen Patienten überwinden, sondern auch versuchen, ihn von seinem folgenschweren Entschluss abzubringen. Aus dem therapeutischen Gespräch entwickelt sich ein ebenso komischer wie berührender Schlagabtausch über Verantwortung, Zweifel, Glauben, Menschlichkeit und die großen Fragen des Lebens.

Anat Gov verbindet in ihrem international erfolgreichen Stück pointierten Humor mit philosophischer Tiefe. Dabei entstehen ebenso absurde wie nachdenkliche Situationen, die das Publikum zum Lachen bringen und zugleich grundlegende Fragen nach dem Verhältnis zwischen Mensch und Schöpfer stellen.
Oh mein Gott!“ ist eine intelligente Komödie mit ungewöhnlicher Prämisse, die existenzielle Themen leichtfüßig verhandelt und zeigt, dass selbst die größten Probleme manchmal mit einem guten Gespräch beginnen.
4. Dezember 2026

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