Bertolt Brechts „Die Dreigroschenoper“ gehört zu den berühmtesten Werken des modernen Musiktheaters. Mit scharfem Witz, gesellschaftlicher Kritik und den unvergesslichen Songs von Kurt Weill zeigt das Saarländische Staatstheater einen Klassiker, der bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat.
London, Soho: In der Unterwelt der Stadt hat der Bettlerkönig Jonathan Peachum ein florierendes Geschäftsmodell aufgebaut. Er organisiert das Bettlerwesen der Metropole und sorgt dafür, dass Elend möglichst gewinnbringend eingesetzt wird. Als seine Tochter Polly jedoch heimlich den berüchtigten Gangster Macheath – besser bekannt als Mackie Messer – heiratet, gerät Peachums Ordnung ins Wanken.
Der skrupellose Peachum setzt alles daran, den Rivalen aus dem Weg zu räumen. Intrigen, Verrat und Machtspiele nehmen ihren Lauf, während Mackie Messer zwischen Unterwelt, Polizei und seinen zahlreichen Beziehungen laviert. Unterstützt wird Peachum dabei von seiner Frau Celia sowie vom Polizeichef Tiger Brown, dessen Loyalität gegenüber Mackie zunehmend auf die Probe gestellt wird.
Mit bissiger Ironie und musikalischer Brillanz entlarven Bertolt Brecht und Kurt Weill in „Die Dreigroschenoper“ eine Gesellschaft, in der Moral und Kriminalität oft nur zwei Seiten derselben Medaille sind. Zwischen Gangstern, Bettlern und scheinbar respektablen Bürgern verschwimmen die Grenzen von Recht und Unrecht – und genau darin liegt die zeitlose Sprengkraft dieses Theaterklassikers.
Premiere 28. März
weitere Aufführungen: 6., 10. und 25. April, 10. und 14. Mai, 4., 10., 14., 20. und 24. Juni 2026











