Warum bloß noch einen Wilhelm Tell – und warum muss der auf die Bühne? Weil Joachim B. Schmidts Tell nicht nur in die Figuren hinein-, sondern geradezu aus ihnen herausschaut! Wilhelm, Walter, Gertrud, Gessler, Harras: Sie alle erzählen aus ihrer Perspektive jene Episode ihres Lebens, welche die Schweiz nun seit 800 Jahren beschäftigt. Das ist so unmittelbar und stark, dass man mit jeder Figur mit fiebert und sympathisiert. Sogar Gessler – wenn der feinfühlige Habsburger es im föhngeplagten Urnerland mit seinen grobschlächtigen Freiheitstrychlern nur schwer aushält, dann fühlen wir mit. Wie das Ganze umsetzen? Mit starken, live gezeichneten Bildern, mit 3-D-mummenschanzendem Schattenspiel, mit Urner und Habsburger Stimmen, mit großen Innerschweizer Masken, mit nicht tanzenden Tänzerinnen und Tänzern, mit epochenübergreifender Musik!
Premiere 2. März 2024
weitere Aufführungen: 5. 6,. 8. und 10. März 2024

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