Die Meerschein-Konzerte der styriarte feiern Jubiläum: Bereits zum 40. Mal lädt die traditionsreiche Konzertreihe in den Grazer Minoritensaal zu musikalischen Entdeckungsreisen ein. Seit jeher verbindet das Programm Klassik mit Weltmusik, Tradition mit Experiment und nimmt sein Publikum mit auf Ausflüge in Klangwelten zwischen Barock und Pop, Jazz und Volksmusik. Ganz im Sinne dieses „Meerschein-Gefühls“ stehen auch 2025/26 wieder fünf außergewöhnliche Abende auf dem Spielplan – stets kurzweilig, immer überraschend und voller Leidenschaft.
Darkness Falling (16. November 2025)
Das Quadriga Consort unter der Leitung von Nikolaus Newerkla führt in die geheimnisvolle Klangwelt der britischen Inseln. Uralte Balladen von unerfüllter Liebe, gespenstische Geschichten und Lieder von Winter und Vergänglichkeit entfalten in raffinierten Arrangements eine archaische Intensität – schaurig-schön und zeitlos berührend.
Silent Night (14. Dezember 2025)
Zur Adventszeit präsentieren Arianna Savall, Petter Udland Johansen und ihr Ensemble Hirundo Maris Weihnachtsmusik aus Nordeuropa und dem Mittelmeerraum. Zwischen norwegischer Melancholie, katalanischen Vogelgesängen und lateinamerikanischem Überschwang entsteht ein stimmungsvoller Abend, der vertraute Traditionen mit unbekannten Kostbarkeiten verbindet.

Schneeberger & Bakanic Quartett © Christoph Lehner
Avanti, Avanti (11. Januar 2026)
Zwei Meister ihres Fachs treffen aufeinander: Gypsyjazz-Gitarrist Diknu Schneeberger und Akkordeonvirtuose Christian Bakanic. Gemeinsam mit ihrem Quartett erschaffen sie ein funkelndes Klanguniversum zwischen Swing, Balkanrhythmen und lyrischen Melodien – mitreißend, improvisationsfreudig und voller Energie.
Die Moldau (8. Februar 2026)
Das Klavierduo Kalabova&Gugg verwandelt den Minoritensaal in einen Konzertsaal der Romantik. Vierhändig erklingen große Werke von Beethoven, Schubert, Brahms, Dvořák und Smetana – darunter die berühmte „Moldau“ in kammermusikalischer Intimität, ebenso festlich wie berührend.
Am Arpeggione (8. März 2026)
Ein Blick in die Klangwelt des frühen 19. Jahrhunderts: Peter Hudler (Arpeggione), Andreas Teufel (Schrammelharmonika) und Daniel Fuchsberger (Kontragitarre & Streichzither) lassen Schuberts berühmte Arpeggione-Sonate inmitten von Tänzen und Liedern der Wiener Volksmusik neu aufleben – ein Fest für Neugierige und Liebhaber:innen gleichermaßen.
Mit dieser Mischung aus Vertrautem und Ungeahntem beweisen die Meerschein-Konzerte einmal mehr, dass sie ein Fixpunkt im Grazer Kulturleben sind – nahbar, inspirierend und seit 40 Jahren voller musikalischer Sternstunden.

Klavierduo Kalabova&Gugg © Helmut Laufenböck






