Das Liszt Zentrum Raiding, Geburtsort des großen Komponisten Franz Liszt, wird in der Saison 2025/26 erneut zum internationalen Treffpunkt der Klassikszene. Mit einer unvergleichlichen Mischung aus Tradition und Innovation bietet das Haus ein Programm, das Liszts Erbe feiert und zugleich neue musikalische Horizonte eröffnet.
Den Auftakt bildet das Liszt Festival im Oktober 2025, das mit Beethovens Schicksalssinfonie, Liszts erstem Klavierkonzert und der Tondichtung Prometheus gleich ein strahlendes Zeichen setzt. Das Wiener Kammerorchester unter Christoph Koncz und Artist in Residence Kateryna Titova eröffnen damit eine Saison voller Glanz. Werke von Liszt stehen ebenso im Zentrum wie spannende Brückenschläge: Plattform K+K unter Kirill Kobantschenko wagt mutige Kombinationen, Kristina Miller und Suzana Bartal vertiefen sich in Liszts Klavierwelten, und das Orchester Wiener Akademie bringt mit den Ungarischen Rhapsodien nationale Klangfarben zum Leuchten.
Besondere Akzente setzt auch das Franz Liszt Kammerorchester unter István Várdai, das mit dem Sarközy Trio einen Dialog zwischen Klassik und Folklore eröffnet. Der Liederabend mit Miriam Kutrowatz und Andreas Fröschl spannt schließlich einen Bogen von Liszt über Haydn bis zu Strauss. Ein monumentales Finale verspricht Liszts Dante-Sinfonie, interpretiert vom Orchester Wiener Akademie und den weltberühmten Wiener Sängerknaben.
9. bis 19. Oktober 2025

Das Familienkonzert im Dezember 2025 bringt mit Tschaikowskys Nussknacker-Suite für zwei Klaviere, gespielt von Ania und Sophie Druml, sowie Katharina Stembergers Erzählkunst vorweihnachtliche Magie ins Liszt Zentrum. Liszts Weihnachtsbaum ergänzt das Programm mit stimmungsvollen Klavierminiaturen.
13. Dezember 2025
Im März 2026 stehen die Barock Tage im Zeichen von Johann Sebastian Bach. Barocco Originalklangorchester und Barocco Vocal unter Heinz Ferlesch interpretieren die ergreifende Johannespassion, während Matthias Bartolomey und Kateryna Titova Bach auf ganz persönliche Weise neu beleuchten. Das L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg beschließt die Reihe mit den legendären Brandenburgischen Konzerten.
20. bis 22. März 2026

Matthias Bartolomey © Stephan Doleschal
Ganz andere Klangfarben bringt das Brass Fest im April 2026: Thomas Gansch & Supergroup präsentieren „Blasmusik goes Hollywood“, Joseph Haydn Brass überzeugt mit Crossover-Programmen, während Masq und die Vienna Clarinet Connection Jazz, Tango und brasilianische Rhythmen ins Burgenland tragen. Da Blechhauf’n sorgt schließlich für ein energiegeladenes Finale.
24. bis 26. April 2026
Die Summer Concerts im Juni 2026 zeigen die ganze Vielfalt des Hauses: Rusanda Panfili & Friends lassen große Filmmusik wiederaufleben, Kristina Miller und ihr Trio widmen sich Oscar Peterson, und La Philharmonica – ein Ensemble aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker – beschließt die Saison mit Wiener Tanzmusik, Opern-Highlights und cineastischen Klängen.
12. bis 14. Juni 2026
Das Liszt Zentrum Raiding beweist mit diesem Programm eindrucksvoll, dass Franz Liszts Geburtsort weit mehr ist als ein Ort der Erinnerung: Es ist eine lebendige Bühne, auf der Virtuosität, künstlerische Perfektion und die Freude am Musizieren Hand in Hand gehen.

La Philharmonica © Benjamin Morrison






