„Sprühende Funken“ — ein Konzertabend voller Energie, Gefühl und musikalischer Vielfalt: Wenn Musik Funken schlägt, pulsiert das Große Haus des Staatstheaters Cottbus.
Der Abend startet mit der „Faust“-Ouvertüre von Emilie Mayer, deren dramatische Spannung und dunkle Klangfarben den Ton für einen intensiven Konzertabend setzen. Gleich danach entführt das Klavierkonzert g-Moll von Dora Pejačević – interpretiert von Oliver Triendl – in ein Spannungsfeld zwischen spätromantischer Leidenschaft und nachdenklicher Melancholie. Das Klavier flüstert, stöhnt, erhebt sich – ein Spiegel menschlicher Empfindung, getragen von sensibler Orchestrierung. Im Zentrum des Abends steht schließlich Ludwig van Beethoven’s Siebte Sinfonie in A-Dur: rhythmisch ausdrucksstark, mit kraftvollem Puls und dramatischem Aufbau. Vom ersten Ton an zieht der Rhythmus mit – mal forsch, mal schwebend –, bis das Werk in ein Finale führt, das fast tänzerisch wirkt und den Saal zum Leuchten bringt.
„Sprühende Funken“ verspricht ein hörbares Spektrum menschlicher Gefühle und musikalischer Ausdruckskraft: dunkle Erschütterung, sehnsüchtige Melodie, ekstatische Lebenslust — alles enthalten in einem Abend, der Musik als unmittelbare Kraft spürbar macht.
10. und 12. April 2026











