Liebe, Befreiung und große Gefühle: Mit „Die Entführung aus dem Serail“ schuf Wolfgang Amadeus Mozart eines der bedeutendsten Werke des deutschen Singspiels. An der Staatsoper Unter den Linden entfaltet sich die Geschichte von Mut, Treue und Hoffnung in einer Oper voller musikalischer Brillanz und eindrucksvoller Charaktere.
Im Sommer des Jahres 1782 feierte Wolfgang Amadeus Mozart mit „Die Entführung aus dem Serail“ seinen bis dahin größten Opernerfolg. Das Werk entstand für das von Kaiser Joseph II. gegründete „Deutsche Nationalsingspiel“ in Wien und entwickelte sich schnell zu einem Meilenstein dieses Genres. Mit seiner lebendigen Mischung aus gesprochenen Dialogen, virtuosen Arien und eindrucksvollen Ensembles schuf Mozart ein Musiktheater von außergewöhnlicher Ausdruckskraft.
Mozart verband dabei seine Erfahrungen mit der italienischen Operntradition mit den Möglichkeiten des deutschen Singspiels. Eingängige Melodien und stimmliche Virtuosität stehen neben tief empfundenen emotionalen Momenten, während die Figuren mit ihren unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven klar gezeichnet werden.
Besonders prägend ist Mozarts Gespür für Klangfarben und musikalische Dramaturgie. Die Musik folgt den emotionalen Entwicklungen der Figuren und verleiht selbst kleinsten Momenten eine starke rhetorische Wirkung. Sprache und Musik greifen dabei eng ineinander: Dialoge, Arien und Ensembles formen ein lebendiges Musiktheater, das die Aufmerksamkeit des Publikums kontinuierlich fesselt.
So bleibt „Die Entführung aus dem Serail“ bis heute eines der beliebtesten Werke Mozarts – eine Oper, die musikalische Eleganz, dramatische Spannung und feine Charakterzeichnung auf einzigartige Weise verbindet.
Premiere 27. Juni
weitere Aufführungen: 1., 5., 8. und 11. Juli 2026











