Ein Abend großer klassischer Musik im Auditorium Grafenegg: Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich lädt zu einem Programm, in dem Joseph Haydns spritziges Cellokonzert auf die tiefgründige, spätere Symphonik von Johannes Brahms trifft – interpretiert von herausragenden Musikerinnen und Musikern in einem der schönsten Säle Österreichs.
An diesem besonderen Abend erfüllt das Auditorium Grafenegg klassische Klänge in zwei meisterhaften Werken. Zu Beginn steht das Konzert für Violoncello und Orchester in C-Dur von Joseph Haydn: ein Stück voller Eleganz, melodischer Frische und orchestraler Lebendigkeit, das in den 1960er-Jahren überraschend wiederentdeckt wurde und seither zu den Juwelen des Repertoires zählt. Der junge Cellist Petar Pejčić präsentiert dieses Werk mit jugendlicher Virtuosität und großer Spielfreude, die dem historischen Klangbild neues Leben einhaucht.
Im zweiten Teil des Abends entfaltet Johannes Brahms’ 4. Symphonie in e-Moll ihre ganze expressive Tiefe. Dieses spätromantische Meisterwerk verbindet dramatische Spannungsbögen mit einer reichen motivischen Durchdringung und lässt zugleich den Blick auf historische Wurzeln klassischer Formen zu. Unter der Leitung von Jascha von der Goltz führt das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich die Zuhörenden durch die vielschichtigen Klanglandschaften dieser Symphonie, deren kraftvolle Passacaglia-Finale zu den Höhepunkten des romantischen Orchesterrepertoires zählt.
Das Konzert bietet einen eindrucksvollen Querschnitt durch die Entwicklung der klassischen Musik zwischen Wiener Klassik und Spätromantik – ein Abend, der sowohl musikalische Präzision als auch emotionale Intensität vereint und die besondere Akustik und Atmosphäre des Auditorium Grafenegg trägt.
28. Februar 2026






