Leo McFall ist ein ungewöhnlich vielseitiger Musiker, der Violine und Viola spielt und bereits als Schüler als Pianist das Finale des „BBC Young Musician of the Year“ erreichte. Ein wichtiger Teil des Repertoires des Dirigenten sind Werke zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten wie Alissa Firsova, Jimmy Lopez und Thomas Larcher, dessen ­3. Symphonie McFall im August 2021 bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt hat.

Von der Natur, die in Carl Maria von Webers Der Freischütz auch in ihren unheimlichen Klängen zu hören ist, erzählt Ludwig van Beethoven in einer ganzen Symphonie, seiner berühmten Pastorale. Einen zweiten Schwerpunkt der traditionellen Matinee zum Saisonende mit dem Symphonieorchester Vorarlberg und Chefdirigent Leo McFall bildet ein Werk von Ondřej Adámek. In seiner musikalischen Sprache kombiniert der in Prag geborene Komponist, Dirigent und Chorleiter Elemente zeitgenössischer klassischer Musik mit umgewandelten musikalischen Elementen entfernter Kulturen. So auch in seinem 2017 uraufgeführten Violinkonzert Follow me, das zum ersten Mal in Österreich zu hören sein wird. Den Solopart wird die junge Geigerin Franziska Hölscher spielen. Und am Beginn des Konzerts erklingt Antonín Dvořáks quirlige Ouvertüre Carneval, Teil eines Zyklus mit dem Titel Natur, Leben und Liebe.
18. August 2024

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