Die Geschichten, die hier erzählt werden, sind authentisch, sie wurden von der Autorin so oder in Variationen hundertfach erlebt. Und so entsteht ein Abend, der ein schwieriges Thema ohne Schönmalerei und Moralisierung behandelt, und der auch die Komik in der Absurdität der geteilten Intimität erkennen lässt.
„Können Sie ”das“ nicht einfach erledigen?“. ”Das“, das ist das Unaussprechliche, das Notwendige, das Schmerzhafte, das Demütigende, das Harterkämpfte, das schwer auf der Seele Wiegende, das Erleichternde. Im Wartezimmer einer Klinik begegnen sich Frauen aus verschiedensten Lebensentwürfen, die jedoch alle aus demselben Grund hier sind: Sie wollen, nein, sie müssen einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Und so warten sie, die junge Frau, die nichts über Verhütung wusste, die zweifache Familienmutter, die sich ein weiteres Kind nicht leisten kann, und die Tochter, die in Begleitung ihrer Mutter kommt. Gemeinsam mit ihren Partnern, die mal unterstützend, mal selbst hilflos agieren, sind sie Wartende, die sich mit dem, was da kommt, nicht alle gleichermaßen abgefunden haben.
Uraufführung 10. Mai
weitere Aufführungen: 13., 15., 17., 19., 21., 23., 25., 27. und 30. Mai, 1., 3., 5., 10., 12. und 15. Juni 2025