Arbeit und Migration sind in diesem Jahr im Mannheimer TECHNOSEUM das Thema der Großen Landesausstellung Baden-Württemberg 2021. Gestartet wird das Ausstellungsjahr jedoch mit einer unterhaltsamen und lehrreichen Mitmach-Schau zu optischen Täuschungen. Beide Ausstellungen werden als Reaktion auf die Corona-Pandemie extra so gestaltet, dass Abstände zwischen den Besucherinnen und Besuchern gewährleistet sind. Günstig ist außerdem, dass die Sonderausstellungsfläche des Hauses von jeher über eine moderne Klimaanlage mit konstanter Frischluftzufuhr verfügt, so dass der Besuch nicht nur bereichernd, sondern auch sicher ist.



Kopfsalat. Optische Phänomene

Hier ist nichts so, wie es scheint: Die Ausstellung beschäftigt sich mit optischen Täuschungen und den Streichen, den der Sehsinn uns mitunter spielt. Zum Einsatz kommen unter anderem Spiegel, Licht und Schatten, aber auch Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven wirken oder der Gleichgewichtssinn ausgetrickst wird. Die Besucherinnen und Besucher setzen sich mit Wahrnehmung und räumlichem Sehen auseinander. Sie erfahren, wie Sinnestäuschungen entstehen und wo diese uns im Alltag begegnen. Die Experimente zeigen, wie unser Gehirn arbeitet – eine Schau, die im Wortsinne den Horizont erweitert.
26. März bis 1. August 2021


Arbeit & Migration. Geschichten von hier

Schwerpunkt dieser Großen Landesausstellung sind die Lebensgeschichten von Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland, von den so genannten „Schwabenkindern“ über die „Gastarbeiter“ bis hin zu Mannheimer Bürgerinnen und Bürgern, die die städtische Gesellschaft heute prägen. Inszenierungen wie etwa das Stockbett in einer firmeneigenen Unterkunft, ein Klassenraum sowie die Inneneinrichtung einer Eisdiele von der Schwäbischen Alb spiegeln die unterschiedlichsten Migrationserfahrungen in Deutschland wider. Die Besucherinnen und Besucher können sich in diese Lebensgeschichten einfühlen, indem sie an interaktiven Stationen zum Beispiel einen Arbeitstag am Fließband beim Falten eines Papier-Traktors absolvieren, aufs Fahrrad steigen und sich per App in den Arbeitsalltag eines Lieferkuriers versetzen – oder an einer Bilderstation ein Selfie machen und so selbst Teil der Geschichte werden. Zentral bei der Vorbereitung der Schau war die Einbeziehung von Menschen mit Migrationsgeschichte, sei es im Rahmen von Workshops oder per Aufruf, Gegenstände mit Migrationsgeschichte in die Ausstellung einzubringen – von Möbeln, Werkzeugen oder Zeugnissen bis hin zu Kleidung und Geschirr. In der Ausstellung sind insgesamt mehr als 300 Objekte zu sehen.
November 2021 bis Juni 2022

www.technoseum.de