Das Museum der bildenden Künste Leipzig (MdbK) ist ein lebendiger Ort, in dem Kunst, Erinnerung und Gegenwart ineinandergreifen – ein Haus, das Leipzigs kulturelle Identität mit weltweiten Perspektiven verwebt.
Mit dem spektakulären Neubau am Sachsenplatz im Herzen Leipzigs hat das Museum der bildenden Künste sein historisches Erbe ins 21. Jahrhundert getragen. Auf rund 7.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert es Werke vom Spätmittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst und verbindet lokale Positionen mit internationalen Bezügen.
Die Sammlung umfasst Kunstwerke aus sieben Jahrhunderten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Moderne und Gegenwartskunst Leipzigs liegt. Dabei geht das Haus bewusst auf die – oft verschwiegenen – Leerstellen in der Sammlungsgeschichte ein und reflektiert Deutungsräume, die vergessen oder verdrängt wurden. Begleitend zu Ausstellung und Sammlung entstehen partizipative Formate, die Besucher aktiv einbeziehen.

Museum der bildenden Künste Leipzig, Halle, 1. Obergeschoss © Foto: Punctum, Leipzig / A. Schmidt
Architektonisch ist das MdbK Teil des neu gestalteten Museumsquartiers. Sein klarer Kubus ist von Durchgängen, Höfen und modernen Randbebauungen umgeben, die eine ruhige Oase im städtischen Umfeld schaffen. Das Gebäude wirkt zugleich offen und introvertiert – ganz nach dem Motto, dass Kunst Begegnung braucht, aber auch Raum zur Reflexion.
Ein Besuch im MdbK ist somit nicht nur eine Reise durch Kunstwerke – er ist ein Dialog mit Geschichte, Identität und der Frage, wie wir heute Kunst und Gesellschaft verstehen.






