Rätsel, Macht und unerbittliche Prüfungen der Liebe: Giacomo Puccinis „Turandot“ zählt zu den monumentalsten Opern des Repertoires. An der Staatsoper Stuttgart entfaltet sich das Märchen aus dem alten China als dramatisches Musiktheater zwischen Grausamkeit, Sehnsucht und Erlösung.
Im Mittelpunkt von Puccinis Oper steht die chinesische Prinzessin Turandot, die jeden Freier vor drei Rätsel stellt. Wer sie nicht lösen kann, muss sterben – ein grausames Ritual, das ihr Reich in Angst hält. Als der unbekannte Prinz Calaf dennoch um ihre Hand anhält, stellt er sich der tödlichen Herausforderung und schafft tatsächlich das Unmögliche: Er löst alle Rätsel und gewinnt damit Turandots Hand.
Doch Calaf stellt selbst eine Bedingung: Wenn Turandot bis zum Morgengrauen seinen Namen herausfindet, darf sie ihn hinrichten lassen. So beginnt eine fieberhafte Suche im ganzen Reich, während Turandot zwischen Stolz, Furcht und einer neuen, ungekannten Emotion schwankt. Die Geschichte entfaltet sich als dramatischer Konflikt zwischen Macht, Verletzlichkeit und der Möglichkeit von Veränderung.
Mit monumentalen Chorszenen, farbenreicher Orchestrierung und berühmten Arien – allen voran „Nessun dorma“ – schuf Puccini ein Werk voller musikalischer Intensität. Die Staatsoper Stuttgart präsentiert „Turandot“ als großes Opernereignis der Saison, in dem Märchenstoff, Psychodrama und klangliche Opulenz auf eindrucksvolle Weise zusammenfinden.
Premiere 7. Juni
weitere Aufführungen: 13., 26. und 29. Juni, 5., 8. und 18. Juli 2026





