Mit „Rachmaninow 2“ präsentiert die Staatskapelle Weimar einen Konzertabend von großer emotionaler Wucht, der spätromantische Klangfülle mit eindringlicher Ausdruckskraft verbindet.

Das Programm spannt einen Bogen zwischen atmosphärischer Klangmalerei und sinfonischer Größe. Den Auftakt bildet Ralph Vaughan Williams’ Ouvertüre zu „Die Wespen“, die mit lebendiger Rhythmik und feiner Ironie einen vielschichtigen Klangraum eröffnet. Zwischen spielerischer Leichtigkeit und präziser musikalischer Zeichnung entsteht eine Musik, die gleichermaßen bildhaft und energiegeladen wirkt.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt das Violinkonzert von William Walton, interpretiert von Frank Peter Zimmermann. Der Geiger zählt zu den herausragenden Solisten seiner Generation und verbindet technische Präzision mit einer tiefen Durchdringung des musikalischen Ausdrucks. Waltons Werk entfaltet dabei eine spätromantisch geprägte Klangwelt, die zwischen Virtuosität und lyrischer Intensität oszilliert.

Den Höhepunkt des Abends bildet Sergej Rachmaninows Sinfonie Nr. 2, die mit ihren weit gespannten Melodiebögen und ihrer dunklen, warmen Klangfarbe zu den eindrucksvollsten Werken der Spätromantik zählt. Zwischen Melancholie, Leidenschaft und orchestraler Fülle entfaltet sich eine Musik, die ihre emotionale Wirkung unmittelbar aus sich selbst heraus entwickelt.

So entsteht ein Konzertabend, der klangliche Intensität und emotionale Tiefe vereint und das Publikum in eine musikalische Welt führt, die gleichermaßen berührt und mitreißt.
15. und 16. November 2026

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