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Mit Manon Lescaut gelang Giacomo Puccini 1893 der internationale Durchbruch – eine leidenschaftlich-tragische Oper, die in Köln nun die erste Spielzeit des neuen Generalmusikdirektors Andrés Orozco-Estrada eröffnet. Die Inszenierung von Carlos Wagner verbindet große Emotionen mit musikalischer Raffinesse.

Die Oper basiert auf dem Skandalroman von Abbé Prévost und erzählt die Geschichte von Manon Lescaut und Chevalier Des Grieux – zwei Liebenden, deren Beziehung zwischen Leidenschaft und gesellschaftlichen Zwängen zerrieben wird. Manon schwankt zwischen echter Liebe und dem Wunsch nach Wohlstand, verstrickt sich in Affären und flieht immer wieder mit Des Grieux, bis sie schließlich als Verbrecherin in die Kolonien deportiert wird. Ihr gemeinsames Schicksal endet tragisch.

Mit Manon Lescaut schuf Puccini eine Oper von intensiver Emotionalität, die sich durch eine freiere Formensprache, dramatische Klangfarben und die wohl anspruchsvollste Tenorpartie seines Werks auszeichnet. Die Musik vereint italienische Tradition mit deutlichen Einflüssen Richard Wagners – ein Meilenstein der Operngeschichte, der nun in Köln auf eindrucksvolle Weise neu belebt wird.
Premiere 28. September 
weitere Aufführungen: 2., 4., 5., 8., 12., 15., 17. und 19. Oktober 2025

www.oper.koeln