Das Beethoven-Haus Bonn, Geburtshaus Ludwig van Beethovens und eines der meistbesuchten Musikermuseen weltweit, ist weit mehr als ein Ort des Erinnerns: In seiner modernisierten und erweiterten Dauerausstellung lädt es zu einer lebendigen, emotionalen Begegnung mit dem Komponisten ein. Originalmanuskripte in der Schatzkammer, Konzerte auf historischen Instrumenten im Musikzimmer sowie ein eigener Bereich für Sonderausstellungen machen das Museum zu einem kulturellen Zentrum von internationalem Rang.

Im Mai 2026 wird dieser besondere Ort erneut zur Bühne für ein Festival, das die Kammermusik in all ihren Facetten feiert: Die BTHVN WOCHE steht diesmal unter dem Motto „Frühling“ – als Sinnbild für Aufbruch, neue Energie und erwachende Gefühle. Unter der künstlerischen Leitung des weltbekannten Geigers Daniel Hope, Präsident des Beethoven-Hauses, versammeln sich vom 14. bis 16. Mai hochkarätige Musikerinnen und Musiker zu vier Konzerten, die den Frühling musikalisch ausdeuten. Die BTHVN WOCHE 2026 verbindet Musik, Geschichte und Frühlingsstimmung zu einem Festivalerlebnis, das Bonn im Mai in besonderem Glanz erstrahlen lässt.
Den Auftakt bildet ein ebenso poetisches wie klangfarbenreiches Eröffnungskonzert: „In 80 Minuten um die Welt“ nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch verschiedene Länder und Stimmungen – inspiriert von Jules Vernes berühmtem Abenteuerroman. Zwischen Klassik, Tango und Jazz entsteht ein Panorama der Klangwelten, das die Lust am Entdecken feiert.

Daniel Hope © Nicolas Zonvi

Daniel Hope © Nicolas Zonvi

Am folgenden Abend steht die klassische Kammermusik im Zentrum: Werke von Grieg, Beethoven und Mendelssohn spiegeln den frischen Schwung des Frühlings und die Lebendigkeit des musikalischen Dialogs. Besonders Mendelssohns jugendlich strahlendes Klaviertrio op. 49 fügt sich ideal in das Festivalmotto ein. Ein besonderer Akzent ist dem Schaffen der Schwestern Lili und Nadia Boulanger gewidmet. Unter dem Titel „Boulangerie“ würdigt ein eigenes Konzert am Samstagnachmittag die wegweisende Musik zweier Künstlerinnen, die der Musikgeschichte wichtige Impulse verliehen haben.
Den Abschluss bildet ein festliches Violin-Recital mit Beethovens berühmter „Frühlingssonate“ op. 24 – einem Werk voller Leichtigkeit und Zuversicht, das wie kaum ein anderes den Geist dieser Jahreszeit einfängt.
14. bis 16. Mai 2026

Auch das Ausstellungsprogramm 2026 ergänzt das Festival auf eindrucksvolle Weise: „Beethoven und die Familie Brentano“ eröffnet im April neue Perspektiven auf ein bedeutendes Beziehungsnetzwerk in Beethovens Leben. Ab September folgt mit „Warhol & Music“ ein spannender Brückenschlag zur Kunst der Gegenwart.
www.beethoven.de

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