Mit „Lahme Ente, blindes Huhn“ bringt das Hans Otto Theater im Februar 2027 Ulrich Hubs warmherzige und humorvolle Geschichte über Freundschaft, Mut und die Erfüllung geheimer Wünsche auf die Bühne. Ein ungleiches Paar begibt sich darin auf eine abenteuerliche Reise – und entdeckt, dass das eigentliche Ziel manchmal näher liegt als gedacht.

Irgendwo in einem leeren Hinterhof sitzt eine Ente, knabbert Erdnüsse und blickt wenig optimistisch auf die Welt. Sie kann nur mithilfe eines Krückstocks gehen und hält von Abenteuern außerhalb ihres vertrauten Hinterhofs entsprechend wenig. Das ändert sich, als plötzlich ein blindes Huhn auftaucht.

Das Huhn erzählt von einem geheimnisvollen Ort, an dem die größten und geheimsten Wünsche in Erfüllung gehen sollen. Gefunden hat diesen Ort bislang allerdings niemand. Trotzdem beschließen die beiden, sich gemeinsam auf die Suche zu machen – obwohl eine lahme Ente und ein blindes Huhn auf den ersten Blick nicht unbedingt die idealen Voraussetzungen für eine große Expedition mitbringen.

Gerade deshalb sind sie aufeinander angewiesen. Mal führt die Ente das Huhn, mal trägt das Huhn die Ente. Gemeinsam müssen sie einen dunklen Wald durchqueren, die tiefste aller Schluchten überwinden und schließlich sogar den höchsten Berg der Welt erklimmen.

Aus ihrer abenteuerlichen Suche entwickelt Ulrich Hub eine Geschichte über zwei Außenseiter, die lernen, einander zu vertrauen und die jeweiligen Schwächen des anderen auszugleichen. Je weiter ihre Reise führt, desto mehr stellt sich die Frage, ob der sagenhafte Ort, an dem Wünsche wahr werden, überhaupt das eigentliche Ziel ihres Abenteuers ist – oder ob die beiden längst etwas ganz anderes gefunden haben.

Regie führt Jennifer J. Whigham, Bühne und Kostüme gestaltet Matthias Müller und die Musik stammt von Tobias Dutschke. Das Hans Otto Theater empfiehlt die Inszenierung für Kinder ab sechs Jahren und erzählt damit eine Geschichte für ein junges Publikum, die zugleich von einer universellen Erfahrung handelt: Manchmal beginnt eine Freundschaft genau dort, wo man sie am wenigsten erwartet.
Premiere 19. Februar 2027

www.hansottotheater.de