Mit „Fatto per la Notte di Natale“ lädt das Haus der Musik Innsbruck am 17. Dezember 2026 zu einem festlichen Konzertabend ein, der die musikalische Vielfalt des europäischen Barocks in den Mittelpunkt stellt. Gemeinsam mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck präsentiert die italienische Geigerin Elisa Citterio ein Programm mit Werken von Jean-Marie Leclair, Antonio Vivaldi, Pietro Antonio Locatelli, Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli und Johann Sebastian Bach.

Das Weihnachtskonzert entwickelte sich während des Barocks zu einer beliebten musikalischen Tradition. Besonders in Italien entstanden zahlreiche Kompositionen, die festliche Freude mit einer kunstvollen Verbindung von solistischen Passagen und großem Orchesterklang vereinten. Zu den bekanntesten Beispielen zählt Arcangelo Corellis Concerto grosso in g-Moll op. 6 Nr. 8, das ausdrücklich für die Weihnachtsnacht bestimmt war und dem Konzert seinen Titel verleiht.

Mit Pietro Antonio Locatellis Concerto a cinque in f-Moll und Antonio Vivaldis virtuosem Violinkonzert „Il Grosso Mogul“ stehen weitere Höhepunkte der italienischen Barockmusik auf dem Programm. Vivaldis Komposition beeindruckt durch ihre technischen Herausforderungen und die temperamentvolle Gestaltung der Solostimme. Ergänzt wird das Programm durch Jean-Marie Leclairs Ouvertüre zu „Scylla et Glaucus“ und Georg Friedrich Händels Concerto grosso in B-Dur op. 3 Nr. 2. Den Abschluss bildet Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite in D-Dur BWV 1068.

Elisa Citterio übernimmt sowohl den Solopart an der Violine als auch die musikalische Leitung. Die international erfahrene Barockgeigerin widmet sich insbesondere der historisch informierten Aufführungspraxis und der lebendigen Interpretation Alter Musik. Gemeinsam mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und dem Cembalisten Florian Birsak gestaltet sie einen Konzertabend, der die festliche Klangwelt des Barocks in ihrer ganzen Vielfalt erlebbar macht.
17. Dezember 2026

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