Sakrale Klangpracht und italienische Musiktradition stehen im Mittelpunkt des 9. Sinfoniekonzerts des Staatstheaters Mainz. Im atmosphärischen Raum des Mainzer Doms verbindet das Programm Renaissance und Spätromantik zu einem eindrucksvollen Konzerterlebnis zwischen geistlicher Feierlichkeit und opernhafter Ausdruckskraft.

Das 9. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz führt in die klangreiche Welt der italienischen Kirchenmusik und spannt dabei einen Bogen von der venezianischen Renaissance bis ins späte 19. Jahrhundert. Im Hohen Dom zu Mainz entfalten sich monumentale Klangräume, die Architektur und Musik zu einer besonderen Einheit verschmelzen lassen.

Im Zentrum stehen Werke des venezianischen Komponisten Giovanni Gabrieli, dessen mehrchörige Kompositionen mit räumlich angelegten Klangwirkungen Musikgeschichte schrieben. Seine Motetten und Canzonen markieren den Übergang von der Renaissance zum Barock und begründeten ein neues Verständnis von musikalischer Dramaturgie, Dynamik und emotionalem Ausdruck.
Ergänzt wird das Programm durch Giacomo Puccinis kraftvolle Messa di Gloria, ein frühes Werk des späteren Opernkomponisten, das bereits dessen Gespür für melodische Intensität und dramatische Steigerung erkennen lässt. Chor, Orchester und Solostimmen verbinden sich hier zu einer festlichen Messe voller lyrischer Schönheit und opernhafter Energie.

Unter der Leitung von Karsten Storck gestalten das Philharmonische Staatsorchester Mainz gemeinsam mit den Chören am Hohen Dom sowie den Solisten Antonello Palombi und Tim-Lukas Reuter ein Konzert, das spirituelle Tradition und musikalische Strahlkraft eindrucksvoll miteinander vereint.
29. und 30. Mai 2026

staatstheater-mainz.com