Frauenkörper – Der Blick auf das Weibliche von Albrecht Dürer bis Cindy Sherman.
Der nackte weibliche Körper gehört zu den zentralen Sujets der abendländischen Kunst. Die Ausstellung thematisiert die vielfältigen Bedeutungen und Konzepte, die mit seiner Darstellung seit der Renaissance bis in die heutige Zeit verbunden sind. Sie geht Kontinuität und Wandel von Schönheitsidealen sowie der Vorstellung und Wahrnehmung von Weiblichkeit nach. Damit berührt sie ein Thema, das auch heute höchste Aktualität besitzt.
In sechs Ausstellungskapiteln werden verschiedene Facetten des Blicks auf den weiblichen Körper präsentiert. Dabei steht nicht nur der schöne, verführerische, intakte Körper im Fokus, sondern auch der verletzte, entstellte oder gealterte Frauenleib.

Das Aktporträt von Félix Vallotton ist das Titelmotiv der Ausstellung. Öl auf Leinwand, 1924 © Kunsthalle Bremen, Foto: Lars Lohrisch – ARTOTHEK

Das Aktporträt von Félix Vallotton ist das Titelmotiv der Ausstellung. Öl auf Leinwand, 1924 © Kunsthalle Bremen, Foto: Lars Lohrisch – ARTOTHEK

Gezeigt werden Gemälde, Graphiken, Skulpturen, Fotos und Videos bedeutender Künstlerinnen und Künstler des 16. bis 21. Jahrhunderts, darunter Albrecht Dürer, Rembrandt van Rijn, Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Otto Dix, Max Beckmann, Maria Lassnig und Cindy Sherman.
Das breite Spektrum hochkarätiger, internationaler Leihgaben, etwa aus Paris, Wien, Den Haag und Berlin, macht die Ausstellung zu einem spektakulären kulturellen Ereignis.
bis 20. Februar 2022

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Ausstellungsvorschau: Krieg und Frieden – Konfliktarchäologie an Rhein und Neckar

Die erste große Zerstörung Heidelbergs zu Beginn des Dreißigjährigen Kriegs liegt im September 2022 vierhundert Jahre zurück. Aus diesem Beweggrund zeigt das Kurpfälzische Museum den bedeutenden Fundkomplex aus den Stellungen der angreifenden Truppen und der belagerten Altstadt.
Auch andere kriegerische Auseinandersetzungen sind Thema der Ausstellung. Bedeutende archäologische Zeugnisse spannen einen inhaltlichen Bogen vom Menschen-, Vieh- und Landraub der Jungsteinzeit bis hin zum hochgerüsteten Maschinenkrieg der Moderne.
18. September 2022 bis 29. Januar 2023

Zerstörung Heidelbergs 1689 durch französische Truppen, Gemälde von Feodor Dietz, 1868, Museum der Stadt Weinheim (Foto: Witt, Weinheim)

Zerstörung Heidelbergs 1689 durch französische Truppen, Gemälde von Feodor Dietz, 1868, Museum der Stadt Weinheim (Foto: Witt, Weinheim)

www.museum-heidelberg.de