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Helga Griffiths. Sensing the Unseen
In Helgas Griffiths interaktiven Kunstwerken treffen jüngste Erkenntnisse aus Wissenschaft, Technologie und Kunst aufeinander. Mit ihren Arbeiten war Griffiths (*1959 in Ehingen/Donau) bereits in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen weltweit vertreten, wie zuletzt im Museum of Contemporary Art in Shanghai. Mit „Sensing the Unseen“ zeigt die Moderne Galerie des Saarlandmuseums nun Werke der Künstlerin, die den menschlichen Körper mit der ihn umgebenen Umwelt und den inneren Prozessen der Erde auf abstrakte Weise verknüpfen und gegenüberstellen.
Griffiths Arbeiten berühren uns dabei auf allen Sinnesebenen. Wer ihre multimedialen Rauminstallationen betritt, findet sich in einem Gesamtkunstwerk wieder, in dem die Künstlerin sowohl mit Licht und Video-Bildern als auch mit Klang arbeitet. Gezielte Aufmerksamkeit widmet die Künstlerin dabei der Bedeutung von Düften, die an der Schnittstelle zwischen Mensch und Umwelt eine besondere Rolle spielen.
Neben älteren Arbeiten präsentiert Helga Griffiths neue, speziell auf die Bergbaugeschichte des Saarlandes bezogene Werke, zu denen die Besucher selbst in Kontakt treten.
30. April bis 14. August 2022

Elemente
Die Vier Elemente – Feuer, Erde, Wasser und Luft – liefern im wahrsten Sinne „elementare Themen“, die sich durch alle Lebensbereiche ziehen und Künstler zu vielfältigen Ausdrucksgestaltungen inspiriert haben.
Reichhaltig ist denn auch die Auswahl von Werken aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart aus dem Fundus der Fotografischen und Graphischen Sammlungen des Saarlandmuseums, die überraschende Korrespondenzen eingehen.
Für je knapp drei Monate Laufzeit erhält jedes der Elemente-Kapitel mit etwa 60-80 Exponaten seinen Auftritt. Los geht es mit dem Element „Wasser“ im Erweiterungsbau der Modernen Galerie: Flüsse, Seen, Meere, mit Booten, Badenden oder sich spiegelnder Landschaft, Wasserträger und Wassertrinker, Brunnen, Strukturen von Eis und Schnee – um nur einige Motive zu nennen.
Ausgestellt werden Werke von Monika von Boch, Harald Boockmann, Ernst Ludwig Kirchner, Alfred Kubin, Hans-Christian Schink, Otto Steinert, Franz von Stuck, Joachim Lischke, Peter Takal, Lesser Ury, Suzanne Valadon und vielen anderen.
21. Mai 2022 bis 1. Januar 2023

www.kulturbesitz.de