Ein abgelegener Zug, ein Schneesturm – und ein Mord unter den stillen Gletschern: Im Theater Chur wird „Mord im Orientexpress“ zu einem spannungsgeladenen Puppen- und Schauspielereignis voller Geheimnisse und Atmosphäre.

In dieser neuen Inszenierung im Theater Chur reist der legendäre Detektiv Hercule Poirot mit dem Orient-Express von Istanbul nach Davos – doch am Ziel erwartet ihn keine Rede des Triumphs, sondern ein Mord am Fuße der Alpen, verborgen im unberührten Schnee. Der bekannte Roman wird hier zum Bühnenstück: Das renommierte Puppentheater Halle verwebt Puppenspiel mit Schauspielkunst, schafft miniature Dimensionen voller Lebendigkeit und Humor – und lädt das Publikum ein, im engen Raum einer Zugabteil-Szenerie mitzudenken, mitzuspüren und mitzuraten.

Regie, Bühne, Kostüme und Figuren arbeiten im Zusammenspiel – ein unsichtbarer Kampf der Wahrheiten beginnt zwischen Fensterblicken, Zuggeräuschen und verschleierten Gesten. Wer ist Täterin? Wer Opfer? Und was verbirgt sich hinter den Masken? Die Inszenierung entfaltet eine dichte Stimmung: ein Gefängnis aus Schnee, Holz und Geheimnissen – und zugleich eine Hommage an das klassische Kriminalstück mit zeitgenössischer Kante. Besucherinnen und Besucher werden nicht nur Zeugen eines Verbrechens, sondern Teilnehmerinnen eines Spiels, in dem jede Bewegung, jeder Blick zählt.
15. und 16. Januar 2026

www.theaterchur.ch